Jens Spahn: Vor dem Sommer keine Kindergeburtstage. Darauf gebe ich Euch meinen Fuß!

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(Michael van Laack) „Neuneinhalb ist ein speziell für Kinder und Jugendliche entwickeltes gesellschaftspolitisches Reportermagazin, das jeden Samstag um 08:20 Uhr auf Das Erste ausgestrahlt wird“ klärt die ARD auf. Für die heute Morgen ausgestrahlte Sendung konnte unser aller Bundesgesundheitsminister für ein „spontanes“ Interview gewonnen werden. In leicht verständlicher Sprache erklärt er der jungen Generation, was sie in den nächsten Monaten erwartet.

Wie lange noch, Herr Spahn?

Diese Frage stellten einige ältere Kinder im Vorspann. Spahns Antwort so vage und deshalb klar wie immer: „Tja, ich kann leider nicht mit ’nem Datum sagen. Unser Ziel ist, dass wir im Sommer alle impfen können und dann auch wieder mehr Alltag wie früher – ‚früher‘ ist jetzt auch schon ein Jahr her immerhin – möglich machen.“

Kein Kindergeburtstag vor dem Sommer!

Auf die Frage des Reporters, was als nächstes geöffnet wird: „Also ich kann jetzt nicht sagen, was als nächstes kommen wird“. Auf jeden Fall werde man mehr Geschäfte aufmachen, denn da habe man ja gute Möglichkeiten, Infektionen zu reduzieren (Oh!). „Teamsport wird noch ein bisschen dauern. Und richtig große Partys feiern… ob‘s jetzt Kindergeburtstag ist oder das große Rockkonzert, das wird tatsächlich mindestens noch bis Sommer dauern!“

Im weiteren Verlauf betonte Spahn dann allerdings, dass ihm Entscheidungen, die Kinder betreffen mit am schwersten gefallen seien. Also z.B. die Schließung der schulen. Auch bedauerte er, dass viele Kinder psychisch auffällig geworden seine. – Na ja da muss man halt durch in Pandemiezeiten, oder? Die Opfer bringen die Kids sicherlich gerne.

Spahn stimmt auf Ausfall des Sommerurlaubs ein

„Ich tue alles dafür das möglichst viele [dann] zumindest ein Eis in der Hand haben können und ihren Sommer genießen können. Ob alle schon wieder quer durch Europa reisen MÜSSEN, weiß ich nicht. … Daran arbeiten wir hier Tag und Nacht. Aber ich kanns halt nicht versprechen.“

Damit wir „unser normales Leben“ zurückbekommen könnten müssten so viele geimpft sein, dass „dieses Virus fast keine Chance mehr hat.“ Wir müssen uns halt noch etwas gedulden… Oder etwas länger… Oder so – Irgendwann allerdings wird dann alles wieder gut. denn darauf hat Spahn am Ende dem Interviewpartner stellenvertretend für alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland den Fuß gegeben. Und Spahn bricht bekanntlich nie seine versprechen!

Hier noch der Link auf diese „neuneinhalb“-Sendung. Spahns Ausführungen sind über die erste Hälfte der Sendung verteilt

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.