Heiko Maas jubelt: Heute liefert der deutsche Steuerzahler 600.000 Impfstoffdosen nach Ghana

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Von U.S. Department of State from United States

(Michael van Laack) Wir erinnern uns: Sowohl die Bundesregierung als auch die EU waren im Sommer zu geizig, höhere Preise für die Corona-Impfstoffe zu bezahlen und haben dann auch noch zu spät bestellt. Deshalb und wegen des schlechten Impfmanagements werden nicht einmal die über 80jährigen, die sich impfen lassen möchten, bis Ende März geimpft sein. Für Afrika jedoch hat die Bundesregierung immer Geld, weshalb sie vor wenigen Tagen weitere 1,5 Milliarden Euro für die „Impfplattform COVAX“ zur Verfügung gestellt hat.

Haushaltsdefizit 2020 bei fast 140 Milliarden Euro

Aber wir haben es ja. Für 2020 wurde heute ein Haushaltsdefizit von knapp 140 Milliarden Euro bekanntgegeben. Und 2021 werden mindestens noch einmal 70 Milliarden hinzukommen. Da fallen 1,5 Milliarden Euro auch nicht mehr ins Gewicht. Vor allem ist es wichtig, dass die Menschen in armen Ländern geimpft werden. Sonst könnten sie ja nicht reibungslos zu uns reisen, wenn der EU-Migrationspakt in Kraft tritt.

Steuererhöhungen unvermeidlich

Aktuell verkündet Finanzminister Scholz selbstverständlich noch, dass Deutschland sich as alles leisten und der Lockdown gern noch ein paar Monate dauern kann. Nach der Bundestagswahl wird das freilich ganz anders aussehen. Denn jedes Kind weiß, dass man Schulden wieder zurückzahlen oder in Insolvenz gehen muss.

Das aber stört ihn und auch Heiko Maas alles nicht. In Abwandlung eines bekannten Wortes von Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer mal lässt es andere tun!“ Auf Kosten des deutschen Steuerzahlers haben sich deutsche Politiker immer schon gern Denkmäler gesetzt. Allerdings bisher nie in wirklichen Krisenzeiten.

Schwunghafter Handel mit Impfdosen

Auch wenn das sehr egoistisch und inhuman klingen mag: Von wem ich selbst zu wenig habe, davon kann ich nichts verschenken. – Selbst wenn sich tatsächlich ein drittel der Bürger nicht impfen lassen möchte, sollte man zunächst einmal die zwei Drittel der Menschen impfen, die das wünschen.

Und dann auch nicht einfach Steuergeld verschenken, buchstäblich in den Sand setzen. denn in Afrika hat bereits in manchen Regionen ein schwunghafter Handel mit geschenkten Impfdosen eingesetzt. Regionale Feldherren aber auch Regierungen verteilen die Dosen nach ihrem Gusto und machen sie oft zu Geld. Andere Impfdosen verderben wegen falscher lagerung. zudem gibt es kaum eine Struktur für die Verimpfung.

Heiko Maas jubelt hier also darüber, dass deutsche Steuergelder verschwendet werden. Und natürlich ist er dankbar dafür, dass er sich auf Kosten der Bürger ein gutes Gewissen gemachen kann. Auf Kosten von Bürgern, die er im eigenen Land gern so lange als möglich im Lockdown sehen möchte, weil das Impfziel nicht erreicht werden kann. Absurd!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.