Hanau-Jahrestag: Nur um Migranten wird getrauert, nicht um die ermordete Mutter!

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Michael van Laack - Eigene Collage

(Michael van Laack) Heute zelebrieren wir den ersten Jahrestag der Terrortat von Hanau, der auch Gelegenheit bietet, die AfD mal wieder niederzumachen. Doch darum geht es in diesem Artikel nicht. – Im Netz finden wir hunderte Gedenkpostings der Politprominenz. Doch auch um die von ihm getötete Mutter des psychisch kranken Mörders von Hanau trauern? Nein, das wäre zu rassistisch. „Ist sie doch selbst schuld, wenn sie einen solchen Sohn geboren hat.“

Dieser Gedanke scheint sie alle zu vereinen, die heute in ihren Tweets und Postings der Opfer des „Nazi-Terrors“ gedenken und dabei stolz und ehrfurchtsvoll die Namen von neun der Opfer aufsagen oder aufschreiben.

Hat das von diesen eigentlich bisher irgendjemand mit den Namen der Opfer vom Breitscheidplatz in Berlin oder anderen islamischen Terroranschlägen in Deutschland gemacht? Ganz klar wird heute in den Botschaften unserer linken bis linksliberalen wackeren Kämpfer gegen rechts: Die Mutter des Attentäters ist es nicht wert, von uns an diesem „Tag der Schande“ – den selbstverständlich die AfD mitzuverantworten hat – namentlich genannt zu werden.

Wir trauern auch um Gabriele Rathjen! Und Ihr?

Eure Trauer ist verlogen, denn ihr trauert nicht um alle Opfer dieses Terroranschlags. Gabriele Rathjen, die Mutter des Mörders, blendet ihr aus. Weil das nicht passt? weil es nicht angemessen wäre, im Zusammenhang mit einem „rassistischen“ Anschlag um eine Migrationslose zu trauern. Oder vielleicht deshalb, weil ihr die Namen für Eure Tweets und Postings per Copy & Paste aus Wikipedia gezogen habt. Dort steht nämlich nur Gabriele R.. Vielleicht wusstet Ihr ja den Nachnamen nicht und habt sie deshalb unerwähnt gelassen? Wie auch immer. Schande über Euch an diesem „Tag der Schande“!

Deutsche Mutter ist nicht betrauernswert – ein falsches Opfer!

„Schande über diese Frau,“, werden sie sich wohl denken, „die diesen Mörder geboren hat, der uns Deutschen das wertvollste nahm, was wir haben: Menschen, die selbst oder deren Eltern nicht in unserem Kulturkreis geboren wurden und möglichst auch keine Christen sind.“ Denn nur buntes Leben ist betrauernswert.“ Eine biodeutsche Mutter, die einem Mörder das Leben geschenkt hat, sollen wir betrauern? „Halts Maul, Du Nazi!“

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.