(Michael van Laack) Gestern noch hatte Karl Lauterbach angekündigt, dass er sich anlässlich der publikumswirksamen Aufnahme einer Tätigkeit als „Impfarzt auf Zeit“ in Leverkusen mit dem umstrittenen Wirkstoff AstraZeneca impfen lassen wolle. Jetzt macht er es doch nicht, denn böse Querdenker und andere „Nazis“ haben eine Bedrohungslage hervorgerufen.

Es hätte alles so schön werden können. Karl Lauterbach wollte seinen Ruf aufpolieren. Das Image vom Unglückspropheten und Lockdown-Knecht loswerden und den Bürgern Gutes tun. Deshalb hatte er sich einem der großen Impfzentren in Leverkusen als Spritzen-Doktor zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich begleitet von mehreren Kamera-Teams und Hauptstadt-Journalisten, die seine Großtat angemessen für die Tagesthemen und das Heute-Journal in Szene gesetzt hätten.

Lauterbach verzichtet auf Heldentod

Um diesen Dienst an Deutschland für die Patienten sorgenfrei ausüben zu können, hätte er sich zuvor selbst impfen lassen wollen. Selbstverständlich mit AstraZeneca, dem Wirkstoff, der die schlechtesten Schutzwerte aufweist, dafür aber die meisten Kopf- und Gliederschmerzen hervorruft. Doch daraus wird jetzt nichts. denn böse Impfgegner wollen vor dem Impfzentrum gegen Lauterbach demonstrieren. Nach Ansicht der Polizei könne es sogar zur Erstürmung des Gebäudes kommen.

Nein, von bösen Querdenkern und anderen Nazis hingemeuchelt werden… das wäre für Lauterbach und seine Kollegen dann doch ein zu großes Opfer fürs Vaterland. Karl ist einfach zu wichtig – um nicht zu sagen: systemrelevant – in der Lockdown-Frage, um jetzt schon an oder mit oder auch ohne Corona zu sterben. Vor allem so sinnlos! Nach der Impfung zu verbleichen, hätte ja noch einen wissenschaftlichen Nutzen gehabt. Aber einfach so? Nein Danke!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.