(Michael van Laack) So oder so – Karl Lauterbach setzt ein bis in den letzten Winkel der Republik leuchtendes Zeichen! Viele hauptberufliche und ehrenamtliche Unglücksboten reden den hervorragenden Wirkstoff schlecht, sagt das Medizin- und Polit-Genie, der bedeutendste unter den deutschen Corona-Propheten und Merkel-Flüsterern. Deshalb will er sich in der kommenden Woche das umstrittene AstraZeneca spritzen lassen.

Win-Win: Platz in den Geschichtsbüchern ist Lauterbach sicher

Wenn es schief ginge, hätte er sich für Deutschland geopfert. Für diesen Fall sollte man schon mal das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband zur posthumen Verleihung bereithalten. Denn durch Lauterbachs gewissermaßen öffentlichen – in jedem Fall aber öffentlichkeitswirksamen – Tod würden Millionen gerettet, die dann einen anderen Impfstoff bekämen.

Aber auch, wenn er die Prozediur mit ein paar Nebenwirkungen überstehen und wenig später dennoch an Corona erkranken würde, weil die bösen Mutanten sich wider Erwarten gegen den Wirkstoff durchgesetzt hätten, wüsste man: Hier läuft etwas nicht richtig. Diese Erkenntnis haben wir nur Lauterbachs Heldenmut zu verdanken. Lange lebe Karl, der Große!

Sollte Lauterbach die Impfung nebenwirkungsfrei überstehen und immunität nachgewiesen werden, hätte das selbstverständlich eine ungeheure Signalwirkung. Abermillionen Bundesbürger, die ihm jeden Tag seine Worte wie heiliges Geseiere von den Lippen pflücken, würden sich um den Impfstopf reißen. Soviel zu Planspielen und Erwartungshaltung…

Wachsendes Mißtrauen gegen „Showimpfungen“

Allerdings ist das Mißtrauen gegen zahlreiche Politiker und „Experten“ mittlerweile soweit angewachsen, dass das Netz voll ist von Hinweisen, es handle sich in solchen Fällen um reine Showimpfungen. Die Spritzen enthielten nur Vitamin-Präparate oder ähnlich harmlose Wirkstoffe.

Deshalb ist auch die Forderung der FDP, Merkel und Steinmeier öffentlich zu impfen, gut gemeint, löst aber den Vertrauensverlust nicht in Wohlgefallen auf. In der Lockdownfrage ist der point of no return auf allen Seiten längst überschritten. Zu hart, zu spät, zu halbherzig und eben deshalb jetzt nicht mehr glaubwürdig.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.