(Michael van Laack) Nicht nur viele Karnevalisten und ganz besonders die Wagenbauer unter ihnen sind angefressen, weil Merkels Lockdown viele Pläne und Anstrengungen zunichte gemacht hat. Große Teile der Bevölkerung leiden erheblich unter den Maßnahmen der Bundesregierung. Solche Kleinigkeiten freilich hat man beim WDR nicht im Blick. Dort gilt es, auch an Karneval dem Auftrag übelster Diffamierung der AfD gerecht zu werden.

Deshalb hatte es nichts mit Frohsinn zu tun, sondern war Teil des politischen Erziehungsprogramms des seit Jahren linksgrün dominierten WDR, als die Reporter Moderatoren Guido Cantz und Monika Salchert live und in Farbe den als Puppentheater aufgeführten Ersatz-Rosenmontagszug derb kommentierten.

Corona-Kritiker sind ein Haufen Scheiße

Wir sind es von den Journalisten bei „Betreutes Denken“-TV ja schon gewohnt, dass sie Diskreditierung mit Kritik verwechseln und Beleidigungen von allen, die sie für zu rechts halten, als objektive Berichterstattung über Ereignisse und Personen deklarieren. Was sich das WDR Jeckenteam jedoch gestern leistete (vom Intendanten selbstverständlich im Nachgang verteidigt), hat eine neue Qualität.

Ja, Karneval ist derb. in der Sprache und oft auch in der bildlichen Darstellung auf Wagen. Das mag auch alles gut und richtig sein, doch gewisse Grenzen gilt es, nicht zu überschreiten. Deshalb kann man sich schon darüber streiten, ob ein Karnevalswagen grundsätzlich eine Gruppe von Menschen mit einem Haufen von Exkrementen vergleichen sollte. Die Bauer des Wagens haben hier wohl schon eine Grenze überschritten.

Aber Minderheiten diskreditieren, die nicht Schwarz, nicht LGBTI und nicht der Barmherzigkeitsreligion Nr. 1 angehören, darf man selbstverständlich auch die rote Linie überschreitend herumtrampeln.

WDR-Moderatoren geilen sich am Bild vom gesellschaftlichen Dreck auf

Sehr zur Freude der Moderatoren uriniert ein Puppenpferd, bevor der nächste Wagen auf die Bühne gezogen wird. Da ließ sich schon Schlimmes ahnen. Als Guido Cantz und Monika Salchert den Motto-Wagen dann sahen, gerieten sie in sozialistische Erregung, die in einem Hass-Orgasmus mündete. Salchert schwallte von einem politisch gebildeten Pferd. Dieses hatte offensichtlich getan, was nach Auffassung der WDR-Stimmungskanone jeder Anständige und Aufrechte tun würde, wenn die AfD naht. – Dann könnte auch Cantz nicht mehr an sich halten: „Das ist einer meiner Lieblingswagen in diesem Jahr“, ließ er das antifaschistische und antirassistische TV-Publikum wissen, das gewiss auch nur darauf gewartet hat, statt Kamelle ein paar Belehrungsbonbons vor die Füße geworfen zu bekommen.

Monika Salchert gibt die politische „Scheiß-Beauftragte“

Von ihrem Kollegen ermutigt, erklärte die Moderatorin dann, dass die AfD „keine politische Scheiße“ auslasse. – Dringend notwendig, das mal klarzustellen in einer Zeit, in der die bösen Rechten immer nur auf den Fehlern der gottgleichen Kanzlerin und ihrer Getreuen herumreiten, die doch nur das Wohl aller Bürger im Auge hat..  Dann setzte sie nach: „Gestern Pegida, heute Querdenker – und morgen? Wir wissen es nicht, aber folge dem Geruch. Wenn es stinkt, ist etwas schlecht geworden.“

Wenn es stinkt, ist etwas schlecht geworden? Ob Frau Salchert auch beim Geruch des Lockdowns und des Impfdestasters die Nase rümpft? Vermutlich nicht, denn der Grundrechteentzug und das Bashing von Merkel-Kritikern dürfte in ihrer Nase eher wie edles Parfum duften.

Guido Cantz im Nazi-Jargon

„Ich hätte jetzt gern eine Fliegenklatsche“ ruft er begeistert und stellt sich wohl schon vor, wie alle politischen Gegner des zukünftig Deutschland beherrschenden rotgrünen Regimes zerschmettert werden. Da Cantz bis dahin durch den Bordfunk des WDR noch nicht dazu aufgefordert worden war, nun aber mal wieder sachlich und der Neutralität verpflichtet zu moderieren, wie es der Auftrag des ÖRR ist, legt er noch einen drauf: „Es gibt zwar kein Geruchsfernsehen, aber es riecht gerade ein wenig nach dem Sakko von Alexander Gauland.“ 

Politische Parteien mit Fäkalien zu vergleichen ist schon ein Zeichen verdunstenden Demokratieverständnis. Einzelne Menschen jedoch soweit herabzusetzen, wie Cantz es hier tut; das ist der Stil jener Hasssprache, die Nationalsozialisten immer gern verwendeten, sei es in Bildern oder Worten. #niewider – Unter diesem Hashtag schreibt auch der WDR regelmäßig. Ich frage mich: Wenn Ihr nicht wollt, dass sich Geschichte wiederholt, warum schreibt Ihr denn dann gerade am ersten Kapitel einer Wiederholung?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.