(Michael van Laack) Seit mehreren Monaten bietet das ZDF auf seiner Plattform täglich kleine Videos im Smartphone-Format. Mal über Stars und mal über das, was den Bürger tatsächlich oder angeblich bewegt. Heute nun bringen die Mainzer einen Kurzfilm, der Menschen zeigt, die durch den ewigen Lockdown der Bundesregierung und fehlende Ausgleichzahlungen in finanzielle Not geraten sind. Unkommentiert und auch deshalb unkritisch. Gewiss unbeanbsichtigt zeigt das ZDF hier dennoch das ganze Drama der exzessiven Schließungspolitik.

Pfandhäuser von Schließungen ausgenommen – Warum wohl?

Schon immer war der Weg zum Pfandhaus für Menschen ein schwerer. Die einen verpfänden Omas Schmuck, den sie eigentlich als Wertanlage für eigene Alter aufbewahren wollten, andere trennen sich von Elektrogeräten. Stets aber nur deshalb, weil der tägliche Bedarf sonst nicht zu decken ist.

Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-pfandleihhaus-corona-rettung-100.html

Merkel und die ihren werden sich schon etwas dabei gedacht haben, als sie zwar Gastronomie und Einzelhandel schlossen, aber Pfandhäusern weiterhin gestatteten, ihre Pforten zu öffnen. Selbstverständlich nur unter Einhaltung von Hygienekonzepten, auch wenn diese nicht besser sein dürften als die in Gastronomie und Einzelhandel.

Für Kampf gegen das Virus bringen Bürger gern Opfer

Was auffällt an diesem Video: Bei keinem der Interviewten hört man wirkliche Verzweiflung und/oder Kritik an der Regierung. Alle nehmen demütig und gelassen – ja fast schon dankbar hin – dass sie ihren Arbeitsplatz verloren haben, ihre selbstständige Tätigkeit nicht mehr ausüben können oder durch Kurzarbeit am Ende des Geldes noch viel Monat übrig ist. Eine handverlesene Pfandhaus-Klientel, die hier dem Zuschauer präsentiert wird.

Aber solange es Pfandhäuser gibt, ist die Welt auch für die hart betroffenen Bürger noch in Ordnung. Das scheint die eigentliche Botschaft dieses Filmchens zu sein, der mit beinahe schon als Werbefilm erscheint. – Die Moral von der Geschicht‘: Wenn Du nicht mehr weiterweist, beim Pfandhaus Deinen Schmuck beleihst!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.