(Michael van Laack) „Schwester André ist die älteste Person der Welt, die bisher eine Corona-Erkrankung überstanden hat“, berichtete gestern das ZDF in einem kurzen Video. Kein Wunder, ist sie doch der zweitälteste Mensch der Welt. Heute feiert die Ordensfrau ihren 117. Geburtstag. Dazu auch von uns herzlichen Glückwunsch und – was man auch in diesem biblischen Alter noch sagen darf: „Ad multos annos“. Auch wenn sie selbst ihrem Geburtstag wenig Bedeutung beimisst.

Der 11. Februar 1904, an dem Schwester André (mit bürgerlichem Namen Lucile Randon) das Licht der Welt erblickte, war weltgeschichtlich nur von nachgeordneter Bedeutung. In Santo Domingo – der Hauptstadt der Dominikanischen  Republik – beschossen Revolutionäre einen US-Dampfer, woraufhin die US-Marines mit einer kleinen Invasionstruppe landeten und die „Helden der Arbeit“ aus der Stadt vertrieben. Ansonsten wissen uns die Geschichtskalender wenig Ergiebiges zu berichten.

Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/video/zdfheute-9-16-nonne-ueberlebt-covid-100.html

Hohes Alter ist kein Todesurteil

In einer protestantischen Familie aufgewachsen, konvertierte die Ordensfrau mit 19 Jahren zum Katholizismus und trat in einem für damalige Gepflogenheiten hohen Alter von 40 Jahren in die Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe vom heiligen Vinzenz von Paul ein. Diese Ordensgemeinschaft ist in der Armen- und Krankenpflege engagiert. Mit fast 21.000 Mitgliedern weltweit gehört diese Gemeinschaft zu den größeren Orden der katholischen Kirche, auch wenn sie nicht so oft in aller Munde sind wie z.B. die Franziskaner oder Benediktiner.

Schwester Andrés Beispiel zeigt, dass man auch als älterer oder alter Mensch weder sorglos noch in allzu großer Furcht vor dem Virus leben sollte. Denn – was in der Debatte um den Schutz der vulnerablen Gruppen immer untergeht: Ach die große Mehrheit der über 80jährigen übersteht die Infektion bei leichten oder mittleren Verläufen, auch wenn das Risiko eines schweren bis tödlichen Verlaufs selbstverständlich ungleich höher ist, als bei jüngeren Menschen.

Lasst Euch nicht irre machen!

Deshalb die Botschaft an alle älteren Mitbürger in den Seniorenheimen oder zu Hause: Lasst Euch nicht irre machen und lebt nicht täglich in Furcht vor dem Virus. Traut Euch die ein oder andere Begegnung mit Menschen zu, die ihr gern habt. Und wenn das Virus kommt: Fürchtet Euch nicht, die allermeisten von Euch werden es überleben. Und letztlich geschieht alles so, wie Gott es will!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.