Polizei gnadenlos: 101jährige verhaftet, weil sie Tochter zum Geburtstag gratulieren will!

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Von Joey Gannon from Pittsburgh, PA - Candles, CC BY-SA 2.0

(Michael van Laack) Polizisten, die Geburtstagsfeiern oder freikirchliche Gottesdienste stürmen, sehen wir in diesen Tagen ja häufig. Aber all das begann schon viel früher. Dieser „Einzelfall“  – der schon ein paar Monate zurückliegt, in den Medien jedoch nur zur Belustigung vorkam – zeigt die ganze Grausamkeit des Systems, die von Beginn der Pandemie an vorhanden war. Die Polizei macht Dienst nach Vorschrift. Gestern, Heute, Morgen! Menschlichkeit ist auszublenden.

Schlimmstenfalls wird man dieses Drama noch als Beispiel dafür vorzeigen, dass der Schutz vulnerabler Gruppen besser funktioniert, als viele behaupten.

Corona-Restriktionen zerstören Beziehungen

Dass Seniorenheime sich bei der Polizei melden, wenn sie einen Bewohner vermissen, ist obligatorisch. Wir wissen natürlich nicht, wie lange die Dame schon abgängig war. Aber der Artikel liest sich nicht so, als sei sie erst nach vielen Stunden aufgegriffen worden. Der eigentliche Skandal: Dass man der alten Dame nicht einmal ermöglicht hat, ihre Tochter zumindest kurz Auge in Auge zu sprechen und nur ein wenig zu berühren. Wie oft es solche Vorfälle wohl seitdem gegeben, die keinen Artikel mehr wert waren? Wie viele ähnliche Dramen haben sich seitdem wohl abgespielt

Die Gnadenlosigkeit in diesem „Einzelfall“ lässt nicht auf das große Ganze schließen? Doch, denn die Polizei hat in Corona-Zeiten stets so zu handeln, wie sie es bereits im April vergangenen Jahres tat.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.