(Michael van Laack) Dänemark hat eine sozialdemokratische Regierung. Deren Migrationspolitik seit 2019 würde unserem Bundesamt für Verfassungsschutz zweifellos schon ausreichen, um die Partei unter Beobachtung zu stellen. Nun aber kündigt die Ministerpräsidentin ein Vorhaben an, für das Angela Merkel von Thomas Haldenwang umgehend ein positives Verbotsgutachten verlangen würde.

Die Zahl der Asylbewerber soll auf Null gebracht werden. Das kündigte Regierungschefin Mette Frederiksen heute an. Zusammen mit ihrem Integrationsminister will sie entsprechende Pläne ausarbeiten und bald noch strengere Auflagen für Asylanten in Kraft setzen.

Großstadtviertel werden von hohem Migrantenanteil befreit

Schon im vergangenen Jahr hatte die Regierung ein sogenanntes Ghetto-Paket beschlossen. Asylanten und Migrantenkönnen sich nicht mehr aussuchen wo sie wohnen wollen, wenn sie von Staatsleistungen abhängig sind. Das hat viele abgeschreckt, überhaupt zu kommen und manche, die schon da waren, dazu bewegt, sich woanders um „Asyl“ zu bemühen.

Um die Parallelgesellschaften zu zerschlagen, wurde in den Ghettos die Kita-Pflicht eingeführt. Ältere Kinder wurden zum Lernen der Sprache verpflichtet und man bringt ihnen die dänische Leitkultur näher. Eltern, die ihre Kinder nicht zu diesem Unterricht schickten, bekamen Kindergeldkürzungen zwischen 15 und 50 %.

In Ghettos doppelt so hohe Strafen für Vandalismus

Eine Ghettoliste wurde erstellt. In diesen Stadtvierteln sind die Richter angewiesen, Diebstahl, Vandalismus und andere minderschwere Taten doppelt so hoch zu bestrafen, wie sonst üblich. Zudem kommt es zu Zwangsumsiedlungen und Abriss von Wohnblocks, wenn ein Stadtviertel mehre Jahre hintereinander auf der Ghettoliste steht.

Dänemarks Asylsystem sei viele Jahre nicht streng genug gewesen, sagt Mette Frederiksen. Deshalb vertritt sie nun die ZeroAsyl-Politik, die ihr ebenfalls sozialdemokratischer Integrationsminister schon seit Langem fordert.

Integrationsminister Testafaye: Problem ist der Familiennachzug

„Man muss die Zahl im Kontext der Vorjahre sehen. Wenn Sie Asylsuchende aufnehmen und die Familien wiedervereinigen, haben wir durchschnittlich 6000 pro Jahr einen Aufenthalt genehmigt. Das sind viel zu viele. Tatsächlich denke ich, dass ein spontan Asylsuchender einer zu viel ist. Das Ziel ist null spontane Asylsuchende und im Gegenzug Schutz in den Herkunfts-Gebieten.“, sagte Mattias Testafaye vorgestern zur NullAsyl-Politik der Regierung.

Den Nullwert werden wir natürlich nicht von jetzt auf gleich erreichen können, ergänzte die Ministerpräsidentin. Aber es würden immer mehr Maßnahmen auf den Weg gebracht, die Dänemark für Asylanten und Arbeitsmigranten unattraktiver machten.

In Deutschland gälte Frederiksen als Rechtsradikale

Was Dänemark nun politisch durchsetzen will, gälte in Deutschland als rechtsradikal, völkisch-national, islamophob und rassistisch. Dänische Politik geht teilweise noch über die Forderungen der AfD bei uns hinaus. Nicht nur deshalb werden die MSM bei uns die dänische Politik so weit als möglich beschweigen bzw. dann – wenn es nicht mehr anders gehen sollte – Fredericksen und Testafaye mit den Ungarn und Polen in einem Topf werfen, um ihren beliebten buntfaschistischen Schreibstuben-Sud zu kochen.

Den Dänen kann man nur zurufen: „Weiter so!“. Das alles wird Angela Merkel und ihre Regime-Nachfolger im Kanzleramt (Laschet, Söder, Habeck oder Bärbock) nicht daran hindern, Deutschland weiterhin jährlich mit neuen PoC-Arbeitsmigranten und Scheinasylanten zu fluten. Denn nur in Deutschland weiß man noch, was Barmherzigkeit bedeutet. Zumindest, was noch nicht oder noch nicht so lang hier Lebende betrifft. Das eigene Volk bringt man – ohne mit der Wimper zu zucken – wirtschaftlich und psychisch an seine Grenzen, notfalls auch mit ZeroCovid!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.