(Michael van Laack) Die etwas älteren unter uns kennen noch den Spieleklassiker Space-Invaders, der als eines der ersten Computerspiele 1978 auf dem Markt kam. Seitdem wurde er vielfach kopiert und verbessert. Nun wurde das Spiel in Leipzig von einem IT-Studenten in einer neuen politisch korrekten Version vorgestellt. Seine Professoren waren begeistert und werteten seine Version als bestandene Prüfungsvorleistung.

In der Version des Studenten muss der Spieler AfD-Politiker abschießen. Dafür erhält er entsprechende Punkte. Zu sehen sind u. a. Alice Weidel, Alexander Gauland, Jörg Meuthen, Beatrix von Storch. Wie früher Aliens eine Bedrohung für die Erde darstellten, so sind es jetzt AfD-Politiker, dachte sich vermutlich der Student, der im linksextremen Teil des  ANTIFA-Milieus gut vernetzt sein soll.

Das trifft vermutlich auch für seine Professoren zu. Denn sonst hätten diese ihm niemals die Programmierung dieses personenbezogen  menschenverachtenden Spiels durchgehen lassen und diese als Prüfungsvorleistung positiv bewertet.

CDU und SPD-Politiker zum Abschuss freigegeben? Oh weh!

Aber das ist ja alles nur ein Spiel, oder? Und es trifft ja auch nicht die Falschen, sondern die bösen Merkel-Feinde. Da muss man doch jetzt kein Fass aufmachen. Das ist ja nicht menschenverachtend. Denn das sind ja alles Nazis, die da symbolisch getötet werden. Und Nazis sind bekanntlich keine Menschen.

Hätte hingegen ein IT-Student, der Mitglied der Jungen Alternative ist, ein solches Spiel als Prüfungsvorbereitung programmiert: Schon gestern Abend wäre ihm ein Platz in den Hauptnachrichtensendungen bei ARD und ZDF gewiss gewesen. Im Nachgang würde man die betreffende Fachabteilung der Uni komplett suspendieren und das gesamte Universitätspersonal müsste einen Entnazifizierungs-Nachweis vorlegen. So aber ist das halt nu künstlerische Gestaltungsfreiheit eines anständigen und aufrechten jungen Kreativen. Leute wie ihn braucht das Land. Wie sonst könnten wir „unsere Demokratie retten. Die Hochschule schweigt bisher zu dem Vorgang, nachdem sie gestern eine Prüfung angekündigt hatte.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.