(Michael van Laack) Nun steht einer schwarz-grünen Bundesregierung wohl nichts mehr im Weg. Die Strategie von Merkels Mannen und Männinen ist aufgegangen. Im Schatten des angeblich aktuell beliebtesten Politikers Deutschland – Jens Spahn – wurde Armin Laschet, der mit diesem im Team angeteren ist, zum neuen Vorsitzenden der postchristlichen CDU gewählt.

Wem hat er das vor allem zu verdanken?

Selbstverständlich Jens Spahn, der – obwohl das Parteitagspräsidium zur Neutralität verpflichtet ist – heute noch eine kurze Werberede für Laschet halten durfte. Getarnt wurde das ganze als Beitrag im Rahmen einer Fragestunde der stimmberechtigten Delegierten. Aber auch Rita Süßmuth, Annegret Kramp-Karrenbauer und Ursula von der Leyen. Diese hatten eine Kampagne der Frauen-Union unterstützt, die sich gegen Friedrich Merz aussprach. Zudem streute in den vergangenen Wochen das Team um Angela Merkel immer wieder die Botschaft: „Das Erbe der Kanzlerin muss bewahrt bleiben. Deutschland muss weiter im Sinn von IM Erika geführt werden.“

Wie geht es nun weiter?

Zunächst einmal muss das Ergebnis von heute per Briefwahl bestätigt werden. Das dürfte bei Laschets relativ komfortablen Vorsprung aber kein Problem sein.

Armin Laschet hat immer wieder klar gemacht, dass er den Kurs Merkels 1:1 weiterführen wird: In der Corona-Politik, in der Klimapolitik, beim Kampf gegen Rechts. Auch in der Corona-Politik steht er für einen scharfen Kurs. Ebenso will er auch die von Merkel eingeschlagene Richtung der Aufgabe der Nationalstaaten zugunsten einer Fiskalunion auf dem Weg zum europäischen Zentralstaat mitgehen.

Hat Spahn nun doch Chancen auf die Kanzlerkandidatur?

Nachdem er heute die Treue zu Laschet bewiesen hat, könnte diese Option wieder in den Mittelpunkt rücken. Allerdings hat die CDU vor AKK das Amt des Bundeskanzlers immer mit dem des Parteivorsitzes verknüpft. Und da ist ja auch noch Bayerns neugrüner Ministerpräsident Markus Söder, der sich bisher zum Schein noch ziert.

Wie auch immer! Wir Bürgerliche, Konservative und Patrioten werden in Laschet einen unerbittlichen Gegner haben. Jemanden, der den Muslimen auch in Corona-Zeiten größere Beerdigungen zugesteht, der Clan-Kriminalität nur auf dem Papier bekämpfen lässt und jeden für einen Nazi hält, der zuerst auf Deutschlands Interessen schaut. Sei es beim Impfstoff, sei es bei beim Thema Einwanderung von asylanten ins Sozialsystem.

Die CDU hat heute das bekommen, was sie verdient: Einen Vorsitzenden, der die Partei noch weiter nach links verschieben wird und der mit „unsere Demokratie“ nicht „die Demokratie“ meint.

 

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.