(Michael van Laack) Während Deutschland wirtschaftlich auf den Abgrund zuschlittert, der sich im zweiten Halbjahr 2021 und dann voll in 2022 auftun wird, hat die Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen einmal mehr nichts Besseres zu tun, als sich darum zu sorgen, wie mehr Flüchtlinge nach Europa (und somit hauptsächlich Deutschland) kommen und die Schlepper endlich „entkriminalisiert“ werden könnten.

Während ein temporärer Bildungsnotstand droht, Kinder dank Merkels Ein-Freund-Politik vereinsamen und die häusliche Gewalt (die in zahlreichen Migrantenfamilien religionsbedingt obligatorisch ist) auch in anderen Haushalten immer weiter zunimmt, will die ehemalige Präsidentin der evangelischen Kirche Deutschlands finanzielle Anreize für Aufnahmeländer schaffen, die aus EU-Geldern und somit anteilmäßig in großem Umfang aus deutschen Steuergeldern finanziert werden.

Die Flüchtlinge auf Griechenland reichen nicht aus

Nothilfe für die Menschen vor Ort, fordert Göring-Eckardt. Damit hat sie natürlich recht. Vor Ort muss geholfen werden. Aber nicht nur in der aktuellen „Notlage“, sondern dauerhaft. Vor allem ist in Griechenland zu prüfen, wer überhaupt einen Rechtsanspruch auf Asyl hat.

Der Weg von Griechenland zurück in die alte Heimat oder muslimisch geprägte Staaten, in denen sich diese Menschen deutlich wohler fühlen dürften, ist auch deutlich kürzer, als jener von Deutschland aus. Zumal hier ja ohnehin jeder notfalls auch die dreißigste Duldung bekommt, der schon längst abgeschoben gehörte.

Neue Asyl-Kontingente braucht das Land!

Aber Hilfe vor Ort schwebt Göring-Eckardt nicht vor. Ein „angemessenes Kontingent“ soll Deutschland aufnehmen. Da andere Staaten aktuell jede Aufnahme verweigern, meint die Grüne vermutlich alle, die raus wollen. Und das dürften – alles andere wäre überraschend – wohl alle Flüchtlinge sein, die sich aktuell auf den griechischen Inseln aufhalten. Dazu sollen dann noch „einige“ besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus Bosnien aufgenommen werden.

Welche Flüchtlinge für Grüne besonders schutzbedürftig sind, wissen wir auch: Als vierjährige Mädchen getarnte 20 Jahre alte junge Männer, die alle samt am 01.01.2008 geboren worden sind und somit in Deutschland zumindest im kommenden Jahr noch nicht strafmündig.

Frontex soll zum zahnlosen Tiger werden

Die europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache soll nach Göring-Eckhardts und anderer Grüner willen keine Flüchtlinge mehr an die Herkunftsküste zurückschieben können. Auch keine Zurückdrängung mehr an den Seegrenzen. Zu diesem Zweck schwebt den Grünen im EU-Parlament vor, die Behörde unter die Kontrolle von Politikern zu bringen, die Flüchtlings-NGOs fördern.

Mehr Geld für aufnehmende Staaten Wessen Geld?

Sozialisten sind ganz groß darin, Geld auszugeben und zu verteilen, dass die Steuerzahler eigentlich für Aufgaben im eigenen Land gezahlt hatten. Na ja, letztendlich ist es ja auch seit Merkels Grenzöffnung eine wesentliche Aufgabe der arbeitenden Bevölkerung Deutschlands, Abermilliarden für die Aufnahme non Asylanten zu erwirtschaften. Göring-Eckhardt hat aber nun EU-Gelder in Sinn.

Eine EU, die einen Billionen-Corona-Haushalt zu stemmen hat und einen weiteren Billionen-Green-Deal wird doch irgendwo noch ein Paarhundert Milliönchen für die Aufnahme neuer Flüchtlinge finden, oder? Notfalls muss man halt die Co2-Steuer erhöhen und das Ganze so fremdfinanzieren. Ohnehin ist schon so viel ungedecktes Geld gedruckt und  sind so viele faule Anleihen von der EZB aufgekauft worden, dass es doch egal ist, on wir finanziell ein paar Monate früher oder später zusammenbrechen. Hauptsache, wir sind barmherzig und zeigen ein freundliches Gesicht.

Schlepperorganisationen entkriminalisieren

Darüber würden sich sicher auch die beiden großen Kirchen freuen, die vor einiger Zeit in ein mittlerweile festgesetztes Flüchtlingsschiff investiert haben. – Man streue in die Welt über sämtliche Plattformen den Aufruf: „Springt ins Wasser oder finanziert mit eurem letzten Geld einen Platz in einer hochseeuntauglichen Nussschale. Dann kommen wir ganz bestimmt, um Euch zu retten!“ Die Menschen lesen das auf Twitter und Facebook und tun es. Nicht wenige ertrinken. Dafür sind die NGOs verantwortlich.

Das aber will Göring-Eckardt so nicht mehr lesen müssen. Das Handeln der NGOs soll entkriminalisiert werden. Und für den Tod der ins Wasser Gehenden sollen allein die Regierungen verantwortlich gemacht werden. Auch die deutsche Regierung. Denn diese hat nach Ansicht der Grünen die Pflicht, die Asylbewerber an der Küste abzuholen. Ich frage mich in diesem Zusammenhang: Warum sperrt Twitter und Facebook eigentlich keine Accounts von Organisationen oder Einzelpersonen, die durch ihre Aufrufe Menschen in den Tod treiben?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.