(Michael van Laack) Viele Sender, Zeitungen und Blogs schreiben sich aktuell zum Sturm auf das Kapitol und des weiteren Umgangs mit Donald Trump die Finger wund. Deshalb möchte ich den Blick weg vom Ereignis auf die ein oder andere Reaktion lenken, vor allem aber auf die schäbige Intention, die hinter mancher Wortmeldung steht.

Auf die Verlogenheit vieler unserer Politiker, die die Brandstifter, Plünderer und Mörder, die im vergangenen Jahr in den USA wochenlang Straßenzüge verwüsteten, entweder beschwiegen oder gar von Hoffnungszeichen für eine gerechtere und „demokratischere“ USA sprachen. Und in Deutschland die Menschen vor einem afroamerikanischen Kriminellen niederknien ließen, als sei er ein Heiliger.

Was die Vorgänge ums Kapitol gestern betrifft, so hat Tino Chrupalla aus meiner Sicht alles gesagt, was man wenige Stunden später dazu sagen kann (und sollte):

Auf die Ursachen schauen? Nicht in „unserer Demokratie“!

Die Situation gut zusammengefasst hat auch Richard Feuerbach. Er verdeutlicht noch einmal, was wir auf diesem Blog immer wieder tun: Den Blick nicht einfach auf die Wirkung richten, sondern die Ursachen. Warum sind so viele Menschen auch in Deutschland politikverdrossen und unzufrieden. Weil ein Establishment in seiner Blase glaubt, definieren zu können, was die Bürger wollen und brauchen. Weil sie Demokratie istruemntalisieren und Recht nach Belieben beugen.

Wie zu erwarten, gab es zeitnah Warnungen davor, dass auch in Deutschland das Potential und der Wille, „unsere Demokratie“ zu zerstören, vorhanden sei. Wie immer allen voran dabei die Grünen. Die Deutschlandhasser-Partei und politischer Arm der Straßen-ANTIFA und anderer ACAB-Linksextremisten. Auch die Grünen streben bekanntlich einen Systemwechsel an.

Linksradikale sind gute Demokratiegefährder

Wenig zuvor hatte Göring-Eckardt übrigens einen Tweet geliked, der die ANTIFA (also gewalttätige Linksradikale) als wichtigen Bestandteil zur Sicherung „unserer Demokratie“ bezeichnet hatte. Verlogen bis ins Mark und deshalb gewiss auch prädestiniert für ein Ministeramt nach der BTW im Herbst.

Sawsan Chebli sieht schon die ganze Welt in Gefahr, von braunen (nicht schwarzen) Horden überrannt zu werden, Was sie wohl mit internationalen Strategien meint? Vielleicht ein Verbot aller konservativen Parteien, die nicht nach links gerückt sind? Oder eine weltweite Diskursverweigerung, die ja in Deutschland äußerst erfolgreich läuft?

Von Heiko Maas ebenfalls Erwartbares: Der Vergleich mit dem so genannten Reichstagssturm, von dem immer noch nicht klar ist, wer in aus welchem Grund inszeniert und wer ihn durch Abzug von Polizeikräften. die  zum Schutz des Objekts bestimmt waren, zugelassen hat.

Fazit

Trump wird vermutlich in den nächsten Stunden abgesetzt. Wenn man seine Rede gestern vor den Anhängern genau analysiert, kann man tatsächlich zu dem Schluss kommen, er hätte diesen Sturm aufs Kapitol gewollt und befeuert.

Entscheidend aber ist, dass westliche Regierungen – allen voran Deutschland – schwarze und ANTIFAschistische Gewalt in den USA nicht nur geduldet somndern gefördert haben. Die Bilder von vor einem toten afroamerikanischen Kriminellen niederknienden Polizisten und Jugendlichen haben radikale Kräfte in den USA bestärkt, weitere Straßenzüge in Brand zu stecken, Polizisten zu ermorden, berufliche Existenzen zu zerstören. Dass alles haben über Monate unsere Leitmedien goutiert. Ebenso haben sie Rassimus-Schnüffelei bei Polizei und Bundeswehr gefordert und gefördert.

„Wenn die richtigen getötet oder anders vernichtet werden, ist das ein Hoffnungzeichen für den Aufbruch in eine buntere, demokratischere und gerechtere Welt.“ Das ist die Botschaft, die wir auch in diesen Stunden wieder allenthalben hören. – Es gibt Tage, an denen ich glaube, einige unsere Spitzenpolitiker sehnen einen kleinen und deshalb niederschlagbaren Aufstand in Deutschland herbei, damit sie endlich die Legitimation haben, das unbunte und unlinke Gesocks mit Stumpf und Stil aus der Gesellschaft herauszureißen.

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie ihn für sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelDeutschlands „schändliche“ zwei Jahre im UNO-Sicherheitsrat
Nächster ArtikelUnter Protest: Kuratoriumspräsident Max Otte tritt aus AfD-naher Stiftung aus
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.