(Michael van Laack) Ganze Branchen drohen unterzugehen. Existenzen werden vernichtet, Familien auseinander getrieben oder gegeneinander aufgehetzt. Und nun auch noch das Impfstoff-Desaster. Geiz ist für Merkel, Spahn und ihr Gefolge geil, wenn es um die Serum-Dosen geht.

Die Reaktionen darauf, dass Deutschland, wo der Biontech-Wirkstoff erfunden und mit deutschen Steuergeldern zur Marktreife geführt wurde, deutlich weniger Dosen gekauft und verimpft hat, als viele ferne Länder (USA, Israel, asiatische Staaten) konnten unterschiedlicher nicht sein.

Die einen – die sich nicht impfen lassen wollen – verschenken in Tweets und Postings großzügig ihre noch nicht hergestellten Dosen auf die Zukunft hin. Die anderen beklagen sich, dass in Seniorenheimen Dosen verlost wurden, weil nicht genug für alle in den Einrichtungen lebenden über 80-jährige zur Verfügung standen.

Das eigene Volk hat für Merkel keinen Mehrwert

Der ÖRR freilich verteidigte die Kanzlerin und ihr Gefolge. Denn mittlerweile ist der Kultstatus der Unfehlbarkeit erreicht, wie wir auf diesem Blog schon mehrfach erläutert haben. Deshalb gab es in den vergangenen Tagen zahlreiche Rechtfertigungsversuche für die Unterwerfung unter die EU als oberste Bestell- und Verteilbehörde.

Die einen zogen die Nazi-Keule (die geht ja immer) und erklärten, Deutschland sei z. B. im Gegensatz zu dem immer noch im Amt befindlichen verhassten US-Präsidenten Trump „solidarisch“ und betreibe keinen „Impfstoff-Nationalismus“. Oder mit Blick auf schwarzafrikanische Länder gar einen „Biontech-Rassismus“.

Andere erklärten – und das ist aus meiner Sicht die widerwärtigste Argumentation, mit größeren Bestellungen hätte man eine höhere Nachfrage erzeugt und den Preis in die Höhe getrieben.

Argument „Menschenleben“ nur beim Thema Restriktionen wichtig!

In den vergangenen Monaten gab es regierungs- und medienseitig heftige mediale Kampagnen gegen die „Querdenker“, die durch ihr maskenloses Auftreten in Massen angeblich zigtausende Menschenleben gefährdeten. Jan Böhmermann verstieg sich vor einigen Wochen sogar dazu, die „Oma-Generation“ für höhere Infektionszahlen verantwortlich zu machen und sie als Hauptkundschaft in Ski-Orten wie „Ischgl“ zu verorten. Während die jungen Menschen, seit Gretas Erscheinen mit der Gabe der Weisheit überreich gesegnet, als vorbild- und tugendhaft dargestellt wurden.

So weit, so schlecht! Der – selbstverständlich für die Sicherheitskräfte vollkommen überraschend kommende – Ansturm auf die deutschen Skigebiete wurde in den vergangenen Tagen zwar mit einer gewissen Empörung kommentiert, aber die Schärfe der vergangenen Monate fehlte. Was daran liegen mag, dass dort zu 80 % die Generation U40 unterwegs war und der Ansturm auch nicht als Querdenken-Demo angemeldet wurde.

Lockdown-Politik ist Staatsversagen

Der Staat zwingt seine Bürger zum Verzicht auf soziale Kontakte! Warum? Um das Leben der Senioren zu schützen! Der Staat schließt den Einzelhandel und die Gastronomie! Warum? Um Menschenleben zu schützen! Der Staat wird Schulen einmal mehr für längere Zeit schließen? Warum? Weil den Politikern plötzlich auffällt, dass Infektionsketten nicht nur beim Edel-Griechen, im Dönerladen oder bei Friseur beginnen. Und selbstverständlich, um Menschenleben zu retten!

Das alles behaupten sie, aber die Impfstoffpolitik der Bundesregierung zeigt: Das meinen sie nicht so. Die Berliner Blase ist voll von Situationsethikern. Menschenleben retten, OK! Aber das darf nichts kosten. 12 Euro! Das ist der höchste Preis, den man zu zahlen bereit war, um gefährdete Personen zu impfen und so ihr Leben zu schützen gegen das Virus. 12 Euro! Während Milliarden Euro für ins Sozialsystem Einwandernde verschleudert werden, während man „systemrelevante“ Banken mit zweistelligen Milliardenpaketen rettet, während man für jeden Mitarbeiter des Bundestags 600 Euro Corona-Schmerzgeld zur Verfügung stellt…

Merkels Regierung vernichtet Menschenleben

Nein, man kann nicht jeden Menschen retten. Das ist auch nicht die Aufgabe des Staates. Und es sterben täglich junge wie alte Menschen: An Herz-, Lungen-, Leber- oder Nierenerkrankungen. Bei Auto-, Arbeits oder Haushaltsunfällen. Oder woran auch immer!

Aber diese Regierung gefährdet durch ihre zum einen wirtschaftlich verfehlte, zum anderen  ethisch und moralisch verwerfliche Politik Menschenleben. Die einen, die am unbestreitbar existenten und hochaggressiven Corona-Virus und seinen Mutationen in den nächsten Monaten erkranken werden, weil Merkel und Co. das Schicksal des deutschen Volkes einmal mehr in die Hände der Brüsseler Verwalter gegeben hat. Weil sie Brüssel die Verteilung eines in Deutschland erfundenen und erstproduzierten Impfstoffs in die Hände gab und ihr beim Preis pro Dosis plötzlich wieder einfiel, dass Ende 2022 die „Schwarze Null“ wieder stehen muss.

Vor allem aber, weil ihre Lockdown-Politik wirtschaftlich Existenzen vernichten und dadurch viele Menschen nicht nur arbeitslos, sondern auch psychisch krank machen wird. Das Blut der Suizide mancher Menschen wird in den kommenden Monaten – um mal wieder dieses geflügelte Wort zu nutzen – an den Händen der Kanzlerin und ihrer Legionen kleben.

Und auch der Bildungsschaden wird unermesslich sein. Schon heute ist die Zahl lernschwacher Schüler so groß wie nie. Übrigens nicht nur unter Migrantenkindern. Das wird sich nun verstärken. Zudem kommt es in immer mehr Familien durch die Erhöhung des sozialen und wirtschaftlichen Drucks immer häufiger zur Eskalation. Die Bundesregierung fördert so den „Mord“ an Kinderseelen und das kaum beschreibbare Leid von Frauen, die die Frustrationen ihrer Männer „zu spüren bekommen“.

Widerwärtig! Einfach nur widerwärtig

Wie unsere Leser wissen, gehöre ich aus verschiedenen Gründen zu denen, die Corona ernster nehmen als die meisten, die sich im bürgerlichen oder liberalkonservativen Milieu bewegen. Umso fassungsloser bin ich, sehen zu müssen, dass der Schutz der vulnerablen Gruppen nun misslingt, weil für den Vier-Millionen-Euro-Villa-Spahn und seine ehrlose Clique in anderen Bereichen Geiz geil ist.

Menschenleben sind diesen Damen und Herren nur wichtig, wenn es a) die eigenen sind oder b) es politische und strategische Vorteile im Kampf gegen Mitbewerber mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen gibt.

Widerwärtig! Einfach nur widerwärtig

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.