(Michael van Laack) Die CDU wird ihren neuen Vorsitzenden bei einem Digital-Parteitag am 15. und 16. Januar wählen. Im Anschluss daran wir dann eine Briefwahl durchgeführt, die das Ergebnis bestätigen soll. Oder vielleicht doch nicht? Seit heute jedenfalls steht Friedrich Merz ganz oben auf der Abschussliste von Angela Merkel und AKK. Denn er hat es gewagt, auszusprechen, was viele Bürger schon seit langem in der Flüchtlingsfrage denken: Genug ist genug!

Die Union will auch nach der Bundestagswahl 2021 an der Macht bleiben. Das wird mit einer klaren Mehrheit nur möglich sein, wenn sie die Partei des bestgetarnten Maoisten Deutschlands – Robert Habeck – als Koalitionspartner an ihrer Seite hat.

Aktuelle Umfragen ließen zwar auch einen Fortbestand der aktuellen Koalition zwischen Union und SPD rechnerisch zu. Aber zum einen wollen die Spezialdemokraten kein weiteres Mal in einer Koalition mit der linken Union weiter verdunsten, noch glauben viele Spitzen der Union, dass sich mit der SPD die merkelianische Politik ohne Merkel fortsetzen lässt.

Merz: „Kommt alle nach Deutschland!“ muss enden

In einem Interview mit Journalisten der Funke-Mediengruppe erklärte er den fassungslosen Fragestellern:

Die gesamte Europäische Union hat vor allem die Verpflichtung, den Flüchtlingen auf dem Balkan oder auf den griechischen Inseln an Ort und Stelle zu helfen.“ und „Diese humanitäre Katastrophe lässt sich allerdings nicht dadurch lösen, dass wir sagen: Kommt alle nach Deutschland. – Dieser Weg ist nicht mehr geöffnet“.

Für Merkel ein absolutes Unding. Sie hat schließlich den Migrationspakt nicht unterschrieben, damit Deutschland keinen Nutzen – sprich viele neue Migranten bevorzugt aus arabischen und schwarzafrikanischen Staaten – daraus ziehen kann. – Aktuell hat das politische Berlin noch nicht auf Merz‘ Äußerungen reagiert, denn letztendlich ist das eine Absage an die schwarz-grüne Koalition.

Denn für die Öko-Genossen ist nach der Ausbeutung der Bevölkerung durch weitere Abgaben für die Rettung des Weltklimas das wichtigste Anliegen, Deutschland abzuschaffen. Und das funktioniert nur, wenn Jahr um Jahr hundertausende Nichtweiße und Nicht-Europäer nach Deutschland kommen. Oder zumindest die gebärfreudige Migrantinnen keinen Mangel an potenten muslimischen Jünglingen leiden müssen.

Merz muss abgeschaltet werden, sonst gibt es kein Schwarz-Grün

Das ist allen Beteiligten klar. Vor allem den Protagonisten Armin Laschet samt seinem Wasserträger Jens Spahn, dem bayerischen Ministerpräsidenten Söder, der Noch-Vorsitzenden AKK, der Kanzlerin und nicht zuletzt auch der Kommissionspräsidentin von der Leyen. Denn auch sie hofft auf ein Bündnis der nach links gerückten Union mit den Ökofaschisten als Signalwirkung für den Rest Europas. Denn schließlich soll immer noch Europa am deutschen Wesen genesen. Das ist fast wieder so wie in der Non-Vogelschiss-Periode.

Hierzulande wird man – im Verein mit ARD und ZDF – alles daran setzen, dass Merz nicht Vorsitzender der CDU wird. Merkel, ihre Rest-CDU, die SPD, die Grünen, ARD und ZDF haben jetzt noch dreizehn Tage Zeit, um erst einmal „das Schlimmste“ zu verhindern. Vielleicht lässt sich ja noch irgendeine Leiche im Finanzberater-Keller von Merz finden. Falls nicht: Das Ergebnis auf dem digitalen Parteitag dürfte sich nicht manipulieren lassen, denn wir sind keine Bananenrepublik ohne Informatik-Spezialisten, die das im Nu herausfinden könnten, wenn Zweifel bestünden.

Was lässt sich nach dem 16. Januar noch drehen?

Sollte Merz die Digital-Wahl zum Vorsitzenden klar gewinnen, würde es schwierig. Gewänne er sie knapp, ließe sich ggf. in der Zeit zwischen Digital- und Briefwahl noch was machen. Deshalb wird man zunächst einmal die Zeit bis zur Digitalwahl nutzen, um einige Skandale auszugraben oder neue zu provozieren. Die investigativen Teams von ARD, ZDF, Spiegel, t-online und RTL dürften deshalb in den nächsten Wochen ihre Projekte im Kampf gegen rechts erst einmal herunterfahren und sich ganz auf Merz konzentrieren. Irgendetwas muss gefunden werden, um ihn unwählbar zu machen.

Sollte das fehlschlagen, könnte man nach der Digitalwahl noch ein kurze Kampagne fahren, in der die Kanzlerin und führende Vertreter der Partei noch einmal klarstellen müssten, dass die CDU und somit die Union nur unter Laschet als Vorsitzendem und ihm oder Söder als Kanzlerkandidaten sicher in die Regierungsverantwortung käme. Angst um Verlust von Mandaten schüren, die Keule der Islam- und Flüchtlingsfeindlichkeit mit Blick auf Deutschlands schwindendem Ansehen unter Merz‘ Führung betonen. Und notfalls die Corona-Krise für eine Woche für beendet erklären, einen Präsenzparteitag einberufen, die Delegierten massiv einschüchtern bzw. mit Versprechungen ködern und dann das gewünschte Ergebnis einfahren.

Worst Case: Merkel bleibt!

Wenn das alles nicht mehr funktionieren sollte, ist es zwar nicht wahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich, dass Merkel – wie seinerzeit Adenauer – zumindest noch einmal für die Hälfte einer Legislatur zur Verfügung steht, weil „Deutschland in dieser weltweiten Krise bewährte Führung braucht. Dann wäre zwar das Problem Merz nicht komplett vom Tisch, aber doch soweit beseitigt, als dass den Grünen ein Einstieg in die Regierung Merkel unter Restabspeckung des Union-Markenkerns einfacher gemacht würde.

Wie auch immer! Klar ist, weder Merkel noch ihre Schergen und auch die MSM werden dulden, dass jemand die CDU in Zukunft führt, der Sätze sagt wie…

„Die klare Botschaft an die Flüchtlinge wie an die Schlepperorganisationen muss sein: Es ist lebensgefährlich, und es wird keinen Erfolg haben.“ Oder ein „Der Weg nach Deutschland ist frei-Signal“ würde „einen gewaltigen Anreiz zur Migration nach Europa schaffen.“

Und schon gar nicht, dass ein solcher als Kanzlerkandidat antritt und es plötzlich eine Mehrheit jenseits linker Politik geben könnte. Merz geht mit diesem Interview „All-In“. Dass sein Blatt gut genug ist, um den Pott abzuziehen, darf bezweifelt werden.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.