(Michael van Laack) Die einen wollen sich nicht impfen lassen. Die anderen würden gern impfen, haben aber keinen Impfstoff. Zum Tagesschluss noch ein Schlaglicht auf die Impfung, die uns nach Ansicht des neuerdings beliebtesten Politikers Deutschlands – Jens Spahn – noch vor der Bundestagswahl (Surprise, Surprise) im Herbst 2021 in die alte Normalität (oder: „Neue Normalität 2.0“ zurückführen wird.

Zunächst einmal der Tweet:

Das sind gewiss „nicht repäsentative Einzelfälle“

Denn es ist doch eigentlich nicht vorstellbar, dass ausgerechnet die Zielgruppe, bei der die Letalität und die Gefahr schwerer Verläufe am größten ist, lieber sterben oder Spätfolgen ertragen möchte, als sich piksen zu lassen. Vielleicht braucht es doch den Impfzwang? Dann aber sollte man vorsorglich mehr Richter einstellen. Denn wer weiß, wie viele aus der ersten Gruppe sich auch außerhalb Berlins in den nächsten Wochen nicht zur Impfung melden. Dann müsste notfalls ein Haftbefehl ausgestellt und ggf. auch die Fixierung der Patienten angeordnet werden.

Aber wir hoffen selbstverständlich das Beste. Gewiss ist das nur ein Einzelfall oder hat damit zu tun, dass sich nur wenige Menschen zwischen den Jahren impfen lassen wollen, weil sie sonst an Silvester keinen Alkohol trinken und ins neue Jahre feiern können. Oder Nebenwirkungen befürchten, Obwohl… feiern geht ja eigentlich gar nicht!

Zu wenig Impfstoff?

Das erinnert an zu wenig Gesichtsmasken. Im Mai kam die Pandemie ja auch sehr überraschend, so dass man erst einmal überall in der Welt herumtelefonieren musste, um welche zu bestellen und darauf zu vertrauen, dass die nach Vorkasse auch geliefert würden.

Vielleicht sollte die Bundesregierung mal bei Trump nachfragen, ob er uns nicht als Abschiedsgeschenk – weil wir immer so nett zu ihm waren – ein paar Millionen Dosen des deutschen Impfstoffs leihen könnte. Denn dort ist man bereits sehr gut versorgt. Und bei dieser Gelegenheit könnte man auch Biden bitten, die Wähl- und Zählmaschinen, die in verschiedenen Bundesstaaten so glorreich eingesetzt wurden, über den großen Teich zu hieven. Denn wer weiß: Vielleicht geht im Herbst zur Bundestagswahl ja doch nur Briefwahl. Wegen der siebten Corona-Welle. Oder schlechten Umfragewerten für die Grünen!

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie ihn für sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelDas törichteste Volk der Welt
Nächster ArtikelGlück gehabt: Briten bekommen einen echten Brexit
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.