(Michael van Laack) Ich will mir gar nicht vorstellen, was heute medial los wäre, wenn ein AfD-Ortsverband einen „Nachruf“ zu einem Soldaten eines KZ- oder Gefängnis-Wachbataillons geschrieben hätte. Da es sich hier aber nur um einen Ortsverband der Partei „Die Linke“ handelt, die gemeinsam mit der Allparteikoalition aus CDU, CSU, SPD, Bündnis90/Die Grünen und der FDP im Bundestag einen antifaschistischen Schutzwall gegen die „Alternative für Deutschland“ bildet, darf man davon ausgehen, dass die Leitmedien das Thema nicht einmal in ihren regionalen Formaten erwähnen werden.

Für die MSM kein Grund zur Aufregung

Es ist sogar eher davon auszugehen, dass die üblichen Empörungsbeauftragten auf Facebook und Twitter jeden öffentlichen Kritiker der SED-Nachfolgepartei als „Nazihetzer“ diskreditieren werden und sich einer staatlichen Anzahl Likes aus den Reihen der Merkels Legion bildenden Zivilgesellschaft sicher sein dürften:

Kaum war diese Anzeige in einem Tweet öffentlich gemacht, versuchte der Kreisverband der Partei, die Nummer abzuräumen:

Hohle Phrase – „Die Linke“ hat Schießbefehl immer verteidigt!

„Wir distanzieren uns…“ Wovon. Vom Inhalt oder von der Veröffentlichung? Vermutlich nur von der Schaltung der Anzeige, denn die „Verursacher:innen“ bezieht sich eindeutig auf das Schalten der Anzeige, nicht den Inhalt. Von einer im Bundestag vertretenen Partei kann man erwarten, dass es eine ganz klare Ansagen gibt: Wir verurteilen den Schießbefehl an der Berliner Mauer und auch die Schützen, die teilweise regelrecht danach gierten, einen Grenzflüchtling ins Visier nehmen zu können. – Ob wir ein Partei-Ausschlussverfahren erwarten dürfen. Oder zumindest eine Entfernung aus Parteiämtern? Das würde zumindest zeigen, dass die Partei die Angelegenheit sehr ernst nimmt.

Görings Ziel: Ein Kind zu vernichten!

Wie FDJ-Sekretärin, so wurde man auch nur dann Soldat der Grenztruppe, wenn man ein 100% Sozialist war, dem die Partei mehr war als die Familie oder Freunde.

Hierzu zitiere ich ausnahmsweise mal aus einem Wikipedia-Artikel, weil diese Lexikon-Seite bzw. -Rubrik von einem ausgewiesenen Historiker betreut wird. An vielen anderen Wikipedia-Seiten basteln bekanntlich oft Dutzende von Leuten herum, die ihr eigenes Interesse bei der Bewertung von Personen oder Ereignissen verfolgen:

„Der gelernte Gussputzer Göring war 1960 mit 19 Jahren in die zur Volkspolizei gehörende Deutsche Grenzpolizei eingetreten. Am 23. Mai 1962 hatte er gemeinsam mit seinem Postenführer in Berlin in der Nähe des Invalidenfriedhofes Dienst am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, dessen gegenüberliegendes Ufer die Grenze bildete. Gegen 17:35 Uhr wurde der flüchtende 14-jährige Schüler Wilfried Tews bemerkt, als er nach Überwindung zweier Mauern zwischen dem am Invalidenfriedhof angrenzenden Grundstück und dem Kanal bereits im Wasser des hier etwa 22 Meter breiten Kanals schwamm. … [Die] Grenzsoldaten [schossen] gezielt auf den im Wasser schwimmenden Jungen, um ihn befehlsgemäß zu vernichten.

Sühne für den Tod eines Mörders?

…Justizakten der DDR belegen, dass Göring trotz eines ausdrücklichen Befehls seines Postenführers seinen Wachturm verlassen hatte, um in eine günstige Schussposition zu kommen, und dann zweifach gegen gültige Schusswaffengebrauchsbestimmungen verstieß, indem er seine Waffe gegen ein Kind einsetzte und in westliche Richtung schoss.

Ein Teil der Schüsse des zweiten Beschusses traf West-Berliner Gebiet und bedrohte dort eine Streife der West-Berliner Polizei, die den flüchtenden Jugendlichen aus dem Wasser ziehen wollte. …  Die West-Berliner Polizisten erwiderten das Feuer. Der ihnen direkt gegenüber befindliche Göring wurde von drei Projektilen getroffen … Göring starb am Ort des Geschehens.“

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.