(Michael van Laack) Als Sarrazin vor einigen Jahren „Deutschland schafft sich ab“ schrieb, war die Empörung in den linksgrünen Milieus groß. Die Warnung vor der Islamisierung oder zumindest Arabisierung Deutschlands binnen zweier Generationen sei rechte Panikmache. Diese angebliche „Nazi-Lüge“ macht sich nun allerdings die ehemalige Spiegel-Kolumnistin Ferda Ataman im Tagesspiegel als Zustandsbeschreibung gegenwärtiger Verhältnisse zu eigen, um eine Migranten- und Schwarzen-Quote in den deutschen Parlamenten, Bundes-, Landes- und Kommunal-Behörden sowie TV- und Zeitungsredaktionen zu fordern.

Wer wird es wagen, ihr zu widersprechen? Ganz gewiss kein anständiges, aufrechtes und lupenrein demokratisches Mitglied der Zivilgesellschaft! Wer wird es wagen, darauf hinzuweisen, dass die Prognosen von Sarrazin und anderen sich also wohl doch erfüllen dürften, wenn der Trend unvermindert anhält für gebärfreudigen Nachschub aus Afrika gesorgt wird? Nachschub, der dringend benötigt wird, weil die Biodeutschen möglichst kinderlos bleiben und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen müssen, damit das Sozialsystem nicht zusammenbricht.

Weiße Deutsche dominieren Deutschland

Sicherlich wird niemand Ataman kritisieren, der darauf Wert legt, sein Amt zu behalten, Karriere zu machen und/oder vielleicht einmal zu einer Person des öffentlichen Lebens mit dann selbst verfasstem und deshalb wohlwollend formulierten Wikipedia-Artikel aufzusteigen.

Dann werden wir es wohl übernehmen müssen. Ein Blog, der schon deshalb rechts verschrien ist, weil sein homosexueller Gründer David Berger immer wieder dem linksgrünversifften queeren Mainstream entgegenschreibt und der heterosexuelle Autor dieses Artikels permanent das Bundesamt für Verfassungsschutz, die Bundeskanzlerin und Messias Jens Spahn kritisiert.

Schwarzes und muslimisches Leben muss Einfluss gewinnen

Schon heute stammt die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen aus Einwanderer-Familien. Das kann doch gar nicht sein. So eine Behauptung ist voll Nazi! Deutschland schafft sich doch nicht ab! Oder? – Interessant wird es, wenn man nun schaut, wen Frau Ataman als „Einwanderer“ bezeichnet. Dass sind eben nicht nur die klassischen Gastarbeiterbestände, die hier mittlerweile schon in der vierten Generation leben, sondern auch alle Wirtschaftsmigranten aus Afrika, alle Asylbewerber, alle sich illegal in Deutschland aufhaltenden Menschen. All diese zählt sie zusammen und stellt fest:

Unsere Kinder werden schon in der nächsten Erwachsenen-Generation die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland stellen. Deshalb sei es ungeheuerlich, dass neben ziemlich vorbildlichen Behörden, in denen bereits heute „ein Viertel der Mitarbeitenden einen Migrationshintergrund haben“, in zahlreichen „Ministerien und Ämter[n] … nur weiße Deutsche arbeiten.“

In Berlin fast 97 % alte weiße Subjekte in Führungsverantwortung

Am Beispiel der Verwaltung des Landes Berlin zeigt Frau Ataman auf, dass sich die Bio-Germanen oder -Europäer immer noch weigern, zu akzeptieren, dass sie bald im einstmals eigenen Land in der Minderheit sein werden: „Nur drei Prozent der Befragten in den Führungsetagen der Berliner Verwaltung sind People of Color oder schwarze Menschen. 97 Prozent der Befragten sind weiß.“ Das ist eine Schande, oder? Diskriminierung durch eine bis zum letztem Atemzug im Bürgerbunker ihren Rassismus verteidigenden zukünftigen weißen Minderheit.

Das Zeitalter der Weißen geht zu Ende!

„Man kann das nun so sehen, dass sich die deutsche Gesellschaft (mal wieder) verändert“ triumphiert Ferda Ataman. Das ist das gleiche Geschwätz wie: „Die Zeiten ändern sich!“ Denn die Zeit ändern sich nie. Sie bewegt sich immer gleich auf der unendlichen Zeitachse. Menschen sind es, die Veränderungen herbeiführen. Und jene ideologische Minderheit, die seit 30 Jahren darum kämpft, dass jeder – und möglichst viele Muslime – nach Deutschland kommen können, tut nun so, als sei die Veränderung der Gesellschaft etwas von der sich ändernden Zeit initiiertes – nicht steuer- und beeinflussbares – gewesen. Die Eber im Weinberg gerieren sich nun als Winzer.

Dann aber kommt die Migrantenquoten-Frau doch noch auf Sarrazin zu sprechen. Wer diese gewollte Einwanderung islamischer und arabischer Kulturen und Strukturen nach Deutschland als das bezeichnet, was sie ist, der „sorgt sich darum, dass sie sich abschafft. Letzteres ist eine völkische Sicht.“ In other words: Wer sich unserer Strategie der letzten Jahrzehnte in den Weg stellt, ist ein Nazi.

Verdrängung der weißen Europäer ist eine gute Sache!

„Fast die Hälfte aller Unter-18-Jährigen in Berlin haben einen Migrationshintergrund. In Hamburg, München, Stuttgart, Nürnberg, Hannover, Bremen, Wiesbaden sind es schon 50 bis 60 Prozent und in Frankfurt am Main mehr als 70 Prozent.“ Wer diese Entwicklung stoppen will, ist ein Rassist. Denn nur die Verdrängung alles Weißen garantiert eine tolerante bunte und demokratische Gesellschaft.

Für die in Deutschland geborene Journalistin mit türkischen Eltern ist daher die Reform des Berliner „Partizipations- und Integrationsgesetzes“ ein Lichtzeichen, dass bald so in ganz Deutschland Anwendung finden müsse, wenn die Nation den Makel, ein Land voller Rassisten zu sein, loswerden wolle. Benötigt werde eine „besondere Quote ‚zur Einstellung und Förderung von Rassismus Betroffenen und Menschen mit Migrationsgeschichte, die zu einer Repräsentanz entsprechend ihrem Berliner Bevölkerungsanteil auf allen Ebenen der Verwaltung führt’“.

Die Lage scheint hoffnungslos…

Wie ich in diesen Spalten oft schreibe: Große Zeiten stehen uns bevor. Die Atamans dieser Republik heißen Legion, denn sie sind viele! Und sie sind bereit, dass Land zu erobern. Wer aber ist bereit, es zu verteidigen? Schaue ich mich um in der politischen Landschaft, so wird mir Angst und bange. Denn sie ist voll von lauen Christen und Atheisten, die nie begreifen werden, welches Potential und welcher Wille zur Macht in der Ideologie des Islams steckt, bis sie selbst oder ihre Kinder zu Dhimmis degradiert wurden. Zuerst per Quote und dann per Bevölkerungsmehrheit!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.