Schwarzgrüner Endzeitplan: Katrin Göring-Eckardt wird Bundespräsidentin!

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Collage mit und Ausschnitt aus: Von Olaf Kosinsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de

(Michael van Laack) Für CDU, CSU und Bündnis90/Die Grünen scheint es schon ausgemacht zu sein: Aus der Bundestagswahl 2021 gehen wir als Sieger hervor und bilden eine gemeinsame Regierung. Mit Habeck als Vizekanzler und Finanzminister, Annalena Baerbock (Innenministerin), Michael Kellner (Justizminister) und Ricarda Lang als Familienministerin.

Weit oben auf der Agenda der Koalitionsverhandlungen dürfte allerdings auch der gemeinsame Kandidat zur Wahl des Bundespräsidenten stehen. Denn im Frühjahr 2022 endet Steinmeiers erste Amtsperiode.

Als Favoritin* gilt Theologiestudium-Abbrecherin Katrin Göring-Eckardt. Ihre Qualifikation? Merkel-, Islam- und Greta-Versteherin, obendrauf das richtige Parteibuch. Mehr braucht es in diesem Land nicht mehr, um Deutschland in der Welt zu repräsentieren.

Keinen Kandidaten aufstellen, der für AfD wählbar wäre

Heute errechnete Die „Rheinische Post“: Unter der Voraussetzung, dass bei den vier Landtagswahlen in 2021 keine allzu großen Verwerfungen entstehen, ein gemeinsamer Kandidat von CDU und Grünen 674 von 1260 Stimmen bekäme. Ein Kandidat der alten GroKo sogar 719 Stimmern. Aber da bereits ausgemacht ist, dass die einzige Koalition, die Merkels Politik konsequent fortführen könnte und mehrheitsfähig ist, eine schwarz-grüne sein wird, wäre es selbstverständlich ein Affront sondergleichen gegen die Partei von Robert Habeck, dem bestgetarnten Maoisten Deutschlands, wenn CDU und SPD z.B. Steinmeier wiederwählten.

Was gar nicht geht, so mancher Mandatsträger bei abgestelltem Mikrophon, ist ein gemeinsamer Kandidat von CDU und FDP. Denn der könnte in den ersten beiden Wahlgängen zwar nicht die absolute Mehrheit, aber die meisten Stimmen holen. Wenn dann im dritten Wahlgang die AfD diesen Kandidaten mitwählen würde (wo die einfache Mehrheit reicht), hätten wir einen von AfD-Gnaden gewählten Bundespräsidenten. Dessen Wahl könnte freilich nicht so einfach rückgängig gemacht werden, wie neulich jene von Kemmerich.

Göring-Eckhardt Favoritin der Merkelianer

Für die Union und die grünlackierten Kommunisten ist die Frauenquote mehr als eine moralische Verpflichtung. Und wir hatten noch nie – eine Geschlechterdiskriminierung, die auf Allahs weiter Welt Ihresgleichen sucht – eine Frau im ersten Amt des Staates. Deshalb muss es eine Frau werden. Da sind sich Merkel, Söder, AKK und die in Brüssel weilende Frau von der Leyen einig. Deshalb ist selbstverständlich auch die gesamte Unionsfraktion dieser Meinung. Denn eigenständiges Denken ist in der Union ein Karrierehindernis.

Außerdem – so die irrwitzige Begründung – haben Union, SPD und FDP schon mehrfach den Bundespräsidenten gestellt. Die Grünen als vierte der Fraktionen, die „unsere Demokratie“ und die „Zivilgesellschaft“ beinahe als Alleinstellungsmerkmal abbilden, wurde bisher unverschämterweise stets übergangen.

Bestens passen würde Göring-Eckardt auch, weil sie (abgebrochenes Theologie-Studium hin oder her) bis 2013 Präses der EKD-Synode war. Wie Merkel und der jetzige Bundespräsident also der einzig wahren (weil komplett linksgrün-versifften) christlichen Gemeinschaft angehört.

Julia Klöckner ist begeistert

Die stellvertretende CDU-Vorsitzenden Julia Klöckner und Silvia Breher sind jedenfalls begeistert. Klöckner meinte, diese Wahl wäre „schlicht ein Stück Normalität auch im höchsten Staatsamt“. Silvia Breher hält die Idee auch für hervorragend, befürchtet aber, dass Frank-Walter Steinmeier zum Problembär werden könnte, sollte er sich erdreisten, für eine zweite Amtszeit zur Verfügung zu stehen.

Doch ganz egal ob Steinmeier, Göring-Eckardt oder ein(e) dritte(r) aus dem Hut gezauberte(r) Kandidat(in): Es dürfe auf keinen Fall jemand aufgestellt werden, der oder die von der AfD mitgewählt werden könnte. Zwar sei Steinmeier auch nicht sonderlich gelitten in „Nazi-Kreisen“, aber die ehemalige Bundestags-Vize-Präsidentin noch weniger. Ganz auf Nummer sicher würde man wohl nur mit Claudia Roth gehen können. Aber bei dieser Personalie winken sogar die treuesten Merkelianer ab.

All die Planspiele und strategischen Überlegungen der Parteien sind selbstverständlich abhängig vom Ausgang der Landtagswahlen 2021 und der Bundestagswahl. So bleibt noch ein kleines Senfkorn Hoffnung, dass dieser bis zum Rand mit bitterster Hefe gefüllte Kelch an Deutschland vorübergeht!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.