(Michael van Laack) Als ich drei Jahre alt war, fand ich Werbung noch lustig. Da gab es den flaschengeistähnlichen Mr. Clean (in Deutschland Meister Proper). Oder die bezaubernde Jeannie. Sie warb für Herr’s Carolina Reaper Chips, die so scharf waren, dass sie sich vor lauter Röte im Gesicht nicht mehr wegschnipsen konnte. In späteren Jahren nervte mich Werbung immer häufiger, weil sie einfallsloser wurde. Nun treten wir allerdings in eine Phase, in der sie mehr und mehr neben den MSM zu einem weiteren ideologischen Standbein der Regierungspolitik und des grünen Schattenkabinetts wird.

Nicht nur beim Thema „bunte Gesellschaft“ werden politische Botschaften mitverkauft, wie wir am EDEKA-Spot sehen können. Da ist z.B. die R+V-Versicherung, die uns über politisch korrekte Sprache aufklärt. Coca Cola ist in den USA heftigst antirassistisch unterwegs und klärt die Amerikaner darüber auf, dass der Konsum dunkelbrauner Flüssigkeiten aber auch rein gar nichts mit Hass auf politisch korrekt Pigmentierte zu tun habe. Weshalb nun auch eine weiße Cola auf dem Markt geworfen werden soll, die aussieht wie Milch, aber schmeckt wie die coffeinhaltige Brause. Könnte ein Eigentor werden, denn White Coke ist auch der Name für eine Ende der 1940er Jahre für den Marschall der Sowjetunion Georgi Schukow produzierte Variante von Coca Cola.

Ich dusche, wann ich will!

Und nun trägt der Global Player Henkel in Deutschland Gretas „Rettet die Welt“-Lehre bis in die Badezimmer der Deutschen, versehen mit dem unter Ökofaschisten sehr beliebten Hashtag ClimateHack.

Dass die weltweite FFF-Bewegung und die meisten so genannten grünen Parteien „Klimaschutz“ nur als Schlüssel in die Herzen von Milliarden Menschen benutzen, um einen sozialistischen System-Change zu erreichen… Entweder weiß Henkel das nicht, oder es liegt im Interesse des Konzerns.

Veganer sind die besseren Menschen

Das lesen wir in diesen Tagen immer wieder. Sei es in der Zeit, der Welt, der FAZ. Veganer verbrauchen nur halb so viel Co2 wie Fleischesser. Sie retten dadurch praktisch noch mehr Menschenleben, als jeder Bürger, der sich in Corona-Zeiten freiwillig in Quarantäne begibt.

Wen wundert es dann noch, dass Wurst, die keine Wurst und Fleisch, das kein Fleisch ist, von der Zeitschrift „Lebensmittel Praxis“ zum Produkt des Jahres 2021 gewählt wurde. Einer Zeitschrift, die vom Landwirtschaftsverlags in Münster herausgegeben wird, ein dem Bundeslandwirtschaftsministerium wohlgefälligen Medienhaus. Alles hängt mit allem zusammen. Man muss allerdings immer tiefer graben, um das noch erkennen zu können.

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger Artikel„Schalom und Alaaf“
Nächster ArtikelEmpathie-Preis: Merkels Knallhart-Lockdown ist „Rede des Jahres 2020“
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.