(Michael van Laack) Auch wenn man Patriot und AfD-Mitglied, -Wähler oder -Sympathisant ist, muss man Björn Höcke und seine politischen Ansichten nicht uneingeschränkt toll finden. Man darf und soll sich vielleicht sogar inhaltlich scharf mit seinem Stil und vor allem den Subtexten in seinen Reden auseinandersetzen. Aber ihn öffentlich herabwürdigen und zumindest auf der roten Linie der Strafbarkeit tanzen (§ 185 StGB)… Eines bundesweit bekannten Spitzenpolitikers unwürdig!

„Die Zeit“ sieht das ganz anders, wie sie in der Bewerbung eines Interviews mit Boris Palmer zum Ausdruck bringt. Freilich nicht nur in der Bewerbung. Denn das ein solches Wort Eingang in ein zu veröffentlichendes Interview Eingang erhält, ist schon ganz schlechter Stil. Solche Passagen kann man nicht nur, man muss sie tilgen. Auch wenn dann ggf. der Befragte die Genehmigung zur Veröffentlichung zurückziehen würde.

Boris Palmer keineswegs falsch bei den Grünen

Oft hört man ja Stimmen, Boris Palmer sei in der falschen Partei. Bei denen Grünen habe er eigentlich nichts verloren, weil er deren Asyl- und Klimapolitik immer mal wieder harsch kritisiere oder konterkariere. Liest man seinen Erguss in der Zeit, gelangt man allerdings zu der Überzeugung: Er ist goldrichtig bei den Deutschland-Abschaffern. Denn deren „Kampf gegen rechts“ besteht bekanntlich hauptsächlich aus Verächtlichmachung politischer Mitbewerber, Ausgrenzung aus dem Diskurs und gesellschaftlicher Ächtung aller Bürgerlichen, Liberal-Konservativen und patriotisch Gesinnten.

Einen messerscharfen Spruch klopfen kann ich auch…

… aber der stellt im Gegensatz zu der Phrase des Herrn Oberbürgermeisters keine Beleidigung dar und beschreibt zumindest im zweiten Teil eine auf soziologischen, staatswissenschaftlichen und theologischen Fakten basierende Tatsache.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.