(Michael van Laack) In den letzten Monaten habe ich am Verstand gezweifelt, in den letzten Tagen noch mehr, als sonst. Zunächst wusste ich nicht so recht, an wessen Verstand ich zweifeln sollte, doch seit gestern – seit dem Vorschlag der Leopoldina, in 17 Tagen einen harten Lockdown zu beginnen, weil HEUTE die Situation dramatisch sei – weiß ich, an wessen Verstand ich zweifeln muss.

Als ich dann noch die den Tränen nahe Kanzlerin im Bundestag erleben musste, die um die Gesundheit aller Bürger fürchtete und dramatische Worte an uns alle richtete, verflogen auch die letzten Zweifel. Gestern Abend habe ich mit minimalem Equipment ein Video „gedreht“. Also mich einfach mal vor den PC gesetzt und ohne Textvorlage ein paar Gedanken eingesprochen. Fast so, wie ich es bei meinen Artikeln mache. Dort allerdings ohne Kamera.

Ein dunkles Video zu einem dunklen Thema!

Manches von dem, was ich hier sage, steht schon in dem ein oder anderen Artikel aus meiner Feder, anderes ist neu. Das Video ist von Beginn an absichtlich dunkel gehalten, weil Deutschland auf mich in diesen Tagen dunkel wirkt. Dass es zwischendurch noch ein wenig dunkler wird, liegt daran, dass die Taschenlampe ausgefallen ist. Da ich aber frei gesprochen habe, wollte ich nicht noch einmal von vorne beginnen oder anstückeln. Das machen vermutlich Youtube-Stars so, als Amateur mag ich es eher authentisch.

Ich hoffe, dass einige trotz der wenig guten Bildqualität ab 3:28 das Video bis zum Ende durchlaufen lassen werden. Gern auch als „Hörbuch-Sequenz“. Ich musste einfach mal auf diesem Weg meinem Herzen Luft machen, damit ich nicht „platze“.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.