(Michael van Laack) Eher selten bedarf es nur geringfügiger Änderungen, um ein Lied auf eine aktuelle Situation umzuschreiben. Für die deutsche Fassung des um 1710 entstandenen Liedes „Veni, Veni, Emmanuel!“ trifft das zu. Manch einer mag denken: Wie kann der Autor es wagen, sich derart am Text eines Adventsliedes zu vergehen. Nun, unsere Regierung vergeht sich an den Grundrechten, beugt Geist sowie Text des Grundgesetzes Tag um Tag mehr…

Zimperlich zu sein bedeutet zurückweichen. Oder wie es Don Bosco formulierte: „Die Macht der Bösen nährt sich von der Feigheit der Guten.“ In Zeiten, in denen als Nazi beschimpft wird, wer sich kritisch zu politischen Entscheidungen der Regierungsparteien oder des zukünftigen Koalitionspartners der Kanzlerinnenpartei auf Bundesebene (Bündnis90/Die Grünen) äußert… In Zeiten, in denen man von Diskurs ausgeschlossen wird, wenn man ebensolches tut…

Deutschland steht wieder einmal am Beginn großer Zeiten!

In Zeiten, in denen als Rechtsradikaler gilt, wer dem linksradikalen Staatsfernsehen die Erhöhung des Obolus und das Streuen von Weihrauch verweigert… In Zeiten, in denen eine Regierungspartei Straftäter hofiert, die billigend die Tötung von Polizisten in Kauf nehmen… vor allem aber in Zeiten, in denen die Kirche Systemrelevanz für eine politische Religion erlangt und sich durch totale Reform das bis dato unverwechselbare Antlitz zerkratzt…

In diesen Zeiten scheinen mir Artikel und Umdichtungen – noch dazu so bescheidene wie diese – nicht nur erlaubt, sondern geboten. Geboten, um zumindest denen, die lesen können, die Möglichkeit zu geben, es zu tun! Damit am Ende niemand sagen kann: Wir haben es nicht ahnen können, denn es hat uns ja niemand aufmerksam gemacht.

O komm, o komm, Emmanuel

O komm, o komm, Emmanuel,
befrei uns von der Frau Merkel!
In Angst und Elend liegen wir
und seufzen weinend nur nach dir
Fürcht dich, fürcht dich, o Frau Merkel
bald kommt, bald kommt, Emmanuel.

O komm, o komm, Emmanuel,
befrei uns von der Frau Merkel
Mit Jesses neuem Herrscherstab
treib weit von uns die Feinde ab.
Fürcht dich, fürcht dich, o Frau Merkel
bald kommt, bald kommt, Emmanuel.

O komm, o komm, Emmanuel,
befrei uns von der Frau Merkel!
Geh auf, o Sonn, mit deiner Pracht,
zerstreu die Nebel und die Nacht.
Fürcht dich, fürcht dich, o Frau Merkel
bald kommt, bald kommt, Emmanuel.

O komm, o komm, Emmanuel,
befrei uns von der Frau Merkel!
Mit Davids Schlüssel niedersteig
schließ auf, schließ auf das Himmelreich
Fürcht dich, fürcht dich, o Frau Merkel
bald kommt, bald kommt, Emmanuel

O komm, o komm, Emmanuel,
befrei uns von der Frau Merkel
Komm, starker Gott, Gott Sabaoth,
Mach frei dein Volk aus aller Not!
Fürcht dich, fürcht dich, o Frau Merkel
bald kommt, bald kommt, Emmanuel.

Und hier eine sehr schöne echt katholische alternative Version:

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.