(Michael van Laack) Altenessen ist ein großer nördlicher Teil der Stadt Essen. Der Glanz, den Kohle und Stahl dem Ruhrgebiet einst verliehen, ist schon lange vergangen. Eine räumlich begrenzte Wirtschaftskrise folgte der nächsten. Politisch gewollt starben die Zechen. Und ebenso gewollt wurde der Stadtteil wie viele andere in großen Kohlenpott-Städten (z.B. Duisburg, Bochum, Oberhausen, Dortmund oder Gelsenkirchen) in den vergangenen Jahren mit nichtweißen Kulturbereicherern beglückt.

Drastische Worte: Verlasst den Stadtteil – Besser wird es nicht mehr!

Thomas Spilker ist Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Nord in Essen, betreibt ein Eisenbahnmodell-Geschäft in Essen-Katernberg. Diese Information gab die Westdeutsche Allgemeine Zeitung dankenswerterweise an ihre aufrechten und anständigen Leser weiter, damit die antifaschistischen Aktivisten auch den richtigen Laden mit Steinen bewerfen oder Farbe besprühen können. Im Kampf gegen Nazis ist die WAZ-Gruppe schon lang ganz vorn dabei.

Denn der FDP-Politiker hat etwas getan, was vermutlich nach Ansicht mancher Redakteure im Essener Zeitungsverlag mit mehrjähriger Haft bestraft gehört: Er hat die Wahrheit über den Zustand vieler NRW-Städte am Beispiel des Stadtteils Altenessen sichtbar gemacht. So zerstört er das Bild von Teilen jenes Deutschlands, in dem wir alle gut und gerne zu leben haben. Und das geht ja mal gar nicht!

Niedergang der Infrastruktur und Asylanten-Dominanz

In einer Facebook-Diskussion – von der vermutlich eifrige Demokratie- und Wahrheitsfreunde sogleich Screenshots anfertigen und der überregionalen Presse zukommen ließen, sagt er über den Stadtteil Altenessen: „Ich empfehle jedem, hier wegzuziehen!“ Daraufhin wandten sich die investigativen Nazijäger der WAZ umgehend an Spilker und vereinbarten mit ihm eine als Interview getarnte „peinliche Befragung“, wie wir sie aus den unrühmlichen Zeiten kennen, in denen ihrer Zeit weit vorausgeeilte „Heilpraktikerinnen“ zum Geständnis gezwungen wurden, eine Hexe zu sein.

Zunächst berichtete er über Infrastrukturprobleme. das ging so gerade noch, obwohl ja grundsätzlich politische Entscheidungen in Städten, wo die Laschet-Partei Oberbürgermeister stellt, seit einigen Jahren über jeden Zweifel erhaben sind.

Verkehrschaos, Müll, Industriebrachen

„Wer die Probleme schnell gelöst sehen will, dem kann man nur empfehlen von hier wegzuziehen, denn dieser Prozess wird langwierig sein. In den letzten 30 Jahren hat sich die Wohnqualität des Stadtteils und der im Essener Norden deutlich verschlechtert. Der Stadtteil ist verkehrlich stark belastet, der ehemalige Milchhof liegt brach und verkommt, der Recyclinghof soll seit Jahren verlegt werden, Staus durch die Anlieferer werden seit Jahren übersehen.“

„Die Nebengebäude der Zeche Carl verkommen. Die Vermüllung ist besonders schlimm. Die Schließung der beiden Krankenhäuser verunsichern die Bürger, denn Gesundheit ist ein hohes Gut.“ 

Bandenhaftes Auftreten von Asylbewerbern und Geduldeten

„Das Bild der Gastarbeiter der 70er Jahre hat sich verändert, heute prägen viele Asylbewerber und Geduldete das Bild des Stadtteils, der deutschen Sprache kaum mächtig. Schulklassen mit weit mehr als 50 Prozent Kindern aus diesen Familien. Kriminalität und bandenhaftes Auftreten stören das Sicherheitsempfinden.“

Aufnahmebereitschaft der Stadt dennoch weiterhin groß

Die Stadt Essen sei allerdings der Ansicht, dass bei den Bürgern die Bereitschaft zur Aufnahme von noch deutlich viel mehr nichtweißen und nichtchristlichen Neubürgern ungebrochen groß sei. Das verschließen der Augen vor der Wirklichkeit geht also unvermindert weiter:

„Der Bergbau hat viele Nationalitäten im Ruhrgebiet zusammengefügt. Dies prägt auch noch heute. Es gilt aber auch, Gesetze, Bräuche und Gewohnheiten der Bürger zu akzeptieren und als wesentlichen Beitrag zur Integration die Sprache zu lernen.“, so Spilker. Diese Aussage dürfte den Interviewer fassungslos gemacht und dazu geführt haben, dass ein Foto des Essener Urgesteins vor seinem Spielzeug-Geschäft Aufnahme in den Artikel fand. Eine freundliche Zugabe für das Bildarchiv der Antifa, damit die nicht des Lesens und Schreiben kundigen Aktivisten auch ohne Navi das richtige Ziel „besuchen“ können. Analphabeten soll es auch in diesen Kreisen proportional zum Anstieg der Geduldeten-Zahlen immer mehr geben.

Arbeiterwohlfahrt warnt: Ganze Generation Asylanten-Kinder gefährdet

Es müsse zu einer besseren Durchmischung der biodeutschen Bevölkerung mit Migranten, Asylanten und Geduldeten kommen, fordern viele Essener Politiker und Verbände. Wenn die sich in ihren Stadteil-Ghettos knubbelten, könnte niemals die die Integration der Biodeutschen gelingen.

AWO-Sozialarbeiter Thomas Rüth bringt es auf den Punkt: „Es braucht kein hohes Maß an Empathie, um zu verstehen, dass sich die Menschen in Altenessen abgehängt fühlen. Der Norden der Stadt kann es sich nicht leisten, eine weitere Generation Kinder nicht zu integrieren.“ Tja dann… Wie Thomas Spilker schon sagte: Wegziehen – Oder aber nicht jammern und mitmachen, damit die deutsche Gesellschaft endlich so mit schwarzer und muslimischer Buntheit durchsäuert wird, wie ein Brot von Hefe!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.