„Nazi-Jäger“ Polenz: Jörg Meuthen steht für völkisch-nationalistischen Kurs!

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Ausschnitt aus: Von Saeima - Saeimā viesojas Vācijas Ārlietu komisijas priekšsēdētājs Ruprehts Polencs, CC BY-SA 2.0

(Michael van Laack) CDU-Linksaußen Ruprecht Polenz ist bekannt dafür, dass er jeden zutiefst verachtet, der nicht seine politischen Ansichten teilt. Solcher Leute gibt es selbstverständlich in Deutschland nicht wenige. Polenz allerdings gehört zudem zu jener Kategorie Politiker, die Hass und Hetze gegenüber Andersdenkenden als legitim erachtet, wenn es der eigenen Partei dient.

Ansonsten sind sie selbstverständlich als lupenreine Demokraten Mahner und Warner vor der Verrohung der Sprache und Tabu-Brüchen, die sich besonders in rechter Hetze im Netz, im Bundestag sowie anderen Parlamenten durch die AfD zeigen würden.

Lügen und Diskreditierungen sind im „Kampf gegen rechts“ erlaubt

Gestern entspann sich unter einem Facebook-Posting der Publizistin und Juristin Liane Bednarz (die als vollkommen unverdächtig gelten darf, da sich ihre Sympathien gegenüber der AfD in engen Grenzen hält) ein Dialog, der zeigt, mit welchen Lügen und Diskreditierungen Menschen vom Schlag eines Herrn Polenz – die es in der CDU mittlerweile fast so häufig gibt wie bei den Linken und Grünen – ungehemmt zu arbeiten bereit sind.

Es ging um diesen Artikel des Welt -Journalisten Matthias Kamann:

Steht Meuthen in der ideologischen Tradition der NSDAP?

Der Vorsitzende der christlich-muslimischen Friedensinitiative zeigte sich entsetzt darüber, dass Liane Bednarz dem Artikel inhaltlich zustimmte und entsprechend mit Kamann die Ansicht vertrat, die bürgerliche Mitte um Jörg Meuthen könne nicht als Zwillingsbruder des „Flügels“ betrachtet werden:

Was wohl Björn Höcke oder Alice Weidel sagen würden, wenn man ihnen erklärte, Jörg Meuthens politische Ansichten seien identisch mit den ihren? Liane Bednarz erwiderte kühl und sachlich auf den eher buntfaschistischen als christdemokratischen Unions-Mann:

Spaltung der Gesellschaft um jeden Preis erhalten

In der Folge gab es manche Kommentare pro Polenz und manche, die auf Frau Bednarz Seite standen. Dann erlaubte ich mir, in die Debatte einzugreifen und zog mir umgehend den Zorn des ehrenamtlichen(?) Nazi-Jägers zu:

„Der van Laa(c)k ist ein auch ein Nazi. Das beweise ich mit diesem Screenshot, den ich am 20.07.2019 wenige Minuten nach Erscheinen des FB-Postings gemacht habe, um ihn dann bei Gelegenheit mal in diskreditierender Absicht zu verwenden.“, dürfte Herr Polenz sich vor mehr als einem Jahr wohl gedacht haben. Hat ja auch geklappt:

2019 hatte ich einige meiner Artikel am Vortag beworben. Wie es sich für einen „Populisten“ gehört, ein wenig reißerisch! So auch diesen:

Nach dieser Antwort habe ich mich aus der Diskussion herausgenommen, um mir den Feierabend nicht zu versauen.

Fazit

Der Vorgang beweist einmal mehr, dass auch zahlreiche „honorige“ Politiker aus der Partei der Bundeskanzlerin jedes Maß und jede Hemmung verlieren, wenn es darum geht, das Dogma abzusichern: rechts neben der wie weit auch immer nach links verschobenen Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben. Aber auch, dass die „Nazi-Keule“, die als grobmotorisch verwendetes Werkzeug zwischenzeitlich ausgedient hatte, nun weitaus subtlier geführt und gern auch für Schläge von hinten in die Kniekehle verwendet wird. Im übertragenen Sinn versteht sich.

Menschen vom Typos Ruprecht Polenz stellen eine nicht weniger große Gefahr für die Demokratie dar, als tumbe Rechtsdradikale oder ANTIFAschisten. Denn auch ihr Ziel ist es, die Grundwerte unserer Bundesrepublik zu schleifen und Opposition zu brechen. Jeder, den diese Leute als ihren Zielen nicht dienlich oder gar als für deren Erreichen gefährlich identifizieren, sind sie zu diskreditieren und – falls nötig – zu diffamieren bereit. Bis hin zur Vernichtung einer Biographie. Widerlich!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.