(Michael van Laack) Man darf in Deutschland viele Straftaten begehen, wenn sie einem guten Zweck dienen. Z.B. der Schließung des Braunkohletagebaus oder Rettung eines Waldes vor einer neuen Autobahntrasse. Milde ist dann angesagt. Die Polizei hat zu deeskalieren, die Gerichte sollten möglichst auch noch bei 45jährigen Klima-Helden irgendwie Jugendstrafrecht zur anwendung bringen. Oder doch zumindest zu einem sehr milden Urteil kommen. Wenn es aber um Kritik an der Flüchtlingspolitik geht, hört der Spaß auf!

Heute Nacht geschah Ungeheuerliches in Stralsund. Deshalb sah sich die Landes-Polizeidirektion Mecklenburg-Vorpommern – die für alle Straftaten zuständig ist, bei denen der Staatsschutz ermittelt – veranlasst, folgendes auf ihrer Netzpräsenz zu veröffentlichen:

Holzkreuze vor Merkels Wahlkreisbüro

In Stralsund haben bisher ein oder mehrere unbekannte Tatverdächtige zwölf Holzkreuze sowie Grablichter und Blumen auf Höhe des Wahlkreisbüros der Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, in der Ossenreyerstraße aufgestellt. Auf den Kreuzen stehen Namen von Opfern von Tötungsdelikten sowie Namen von ausländischen mutmaßlichen Tätern. An den Holzkreuzen befanden sich Zettel, die Rückschlüsse auf die „Identitäre Bewegung“ zulassen.

Das Aufstellen erfolgte mutmaßlich zwischen 00:20 Uhr und 02:30 Uhr am heutigen Montagmorgen. Beamte des Hauptreviers Stralsund hatten das Ganze während einer Streifenfahrt festgestellt. Die Gegenstände wurden sichergestellt.

Die Erkenntnisse zu diesem Sachverhalt werden von der Kripo an die zuständige Ordnungsbehörde zur weiteren Bearbeitung dieser Ordnungswidrigkeit übergeben.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem Aufstellen machen kann (etwa verdächtige Personen im genannten Zeitraum), wendet sich bitte an das Polizeihauptrevier Stralsund unter 03831/28900, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Eine schändliche Tat, oder?

Namen der Opfer von Tötungsdelikten sowie Namen von ausländischen, mutmaßlichen Tätern schreiben nur übelst rechtsextremistisch Gesinnte auf Holzkreuze und Plakate. Alle, die „unsere Demokratie“ lieben, gedenken lediglich der Opfer rechter Gewalt. Denn nur von Rechten ermordete Menschen und ihre Angehörigen haben unser Gedenken verdient, sind „umsonst“ gestorben.

Die anderen sollten sich lieber als Kollateralschaden-Helden auf dem Weg zu einer buntislamischen Gesellschaft verstehen. Ihre Opferbereitschaft und der Starkmut ihrer Angehörigen wird uns den Weg auf ein Deutschland, in dem der Islam kein Mauerblümchen-Dasein fristet, sondern auf Augenhöhe mit Christen und Atheisten friedlichen Dialog führt, rascher voranschreiten lassen. – Sarkasmus-Modus aus!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.