(Michael van Laack) Dass Linke es mit ihrer Kapitalismuskritik mit Blick auf den eigenen Wohlstand nicht sonderlich ernst meinen, ist nichts Neues. Dass Gebührenerhöhungen für „Betreutes Denken“-TV und den Rest des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks deshalb nicht verhindert werden dürfen, weil die AfD sich dafür ausspricht? Eigentlich auch nicht, denn von der AfD kommt bekanntlich prinzipiell nichts Gutes. Wenn sich dann aber ein CDU-Landesverband dieser Forderung anschließt, fürchten die Sozialisten um ihre Pfründe.

Georg Restle, dessen primäre Attitüde die Verbreitung von Hass und Hetze gegen alles ist, was auch nur ansatzweise bürgerlich oder patriotisch riecht, bekommt in diesen Stunden auf Twitter & Co. wieder einmal Schnappatmung. In Sachsen-Anhalt, also im aus Restles Sicht tiefbraunen Osten will CDU gegen die Erhöhung des Rundfunkbeitrags stimmen. Die AfD selbstverständlich auch. Durch dieses Stimmverhalten wäre die Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Der monatliche Betrag soll von 17,50 Euro auf 18,36 Euro steigen. Stimmt auch nur ein Bundesland dagegen, ist die Sache vom Tisch.

Restle: Ich befürchte Schwächung unserer Propaganda-Möglichkeiten

Mit Verteidigern des ÖRR meint der Gute vermutlich insbesondere die Mitglieder der Bundes- und Landesregierungen, denen ARD und ZDF in den vergangenen Jahren immer wieder aus der Patsche geholfen haben, wenn es darum ging, Fehler zu vertuschen oder Schmutzkampagnen gegen die AfD zu fahren.

Zweifellos hoffte er nun auf ein Machtwort entweder von der ewigen Kanzlerin oder der am Stuhl klebenden CDU-Vorsitzenden AKK. Die beiden könnten den Abgeordneten so lange ins Gewissen reden, bis sie keines mehr haben und für die Gebührenerhöhung stimmen. Es ist zu befürchten, dass dies auch in den nächsten Stunden versucht wird, denn der Hilferuf linksradikaler Journalisten ist noch nie ungehört in Merkels Ohren verklungen.

Ruprecht Polenz: ÖRR wurde zur Naziabwehr gegründet!

Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete, dessen Aufnahmeantrag in die Linkspartei zweifellos blind unterschrieben würde, leistet Restle Schützenhilfe. Der ÖRR wird dringend zur Nazi-Bekämpfung gebraucht. Die Nazis sitzen bekanntlich mit 12% im Bundestag und ihre braunen Wählerbrigaden terrorisieren täglich die Aufrechten und Anständigen

Die CDU dürfe sich folglich nicht zum willigen Helfer der Rechtsnachfolger von Dr. Joseph Goebbels machen…. OK, Dr. hat Polenz nicht geschrieben, aber in Zeiten wie diesen ist es auch klüger, den akademischen Grad wegzulassen. Der kann ja auch posthum entzogen werden.

Georg Restle nagt schon fast am Hungertuch

Vielleicht wäre es klug, wenn jeder Redakteur und Moderator in ARD und ZDF mal sein Gehalt offenlegt. Also tatsächlich den Betrag nennt, der auf sein Konto fließ inkl. aller nicht schriftlich fixierten Nebenabreden. Und dann auch angibt, wie sich sein Gehalt entwickelt hat seit 2009. – Ob Restle das wollen würde? Oder Hayali und die anderen MoMa-Moderatoren? Vermutlich nicht. Stattdessen kommt die Tränendrüse nach dem Motto: Hartz IV ist jedes Jahr erhöht worden, während wir den Gürtel enger schnallen müssen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.