(Michael van Laack) Bei all der berechtigten Kritik an den Maßnahmen der Bundesregierung zum Corona-Komplex bieten wir immer wieder auch nachdenklichere Beiträge zum Thema Corona. Heute als Video ein „Selbstgespräch über Vertrauen und Zusammenhalt“. Was kreuzzeichen.de-Blogger Markus Gehling ein Selbstgespräch nennt, ist eher ein Appell an den Zuschauer, sich beim Thema Corona der Schlagwort-Debatte zu entziehen und mehr auf das persönliche Umfeld als das große Ganze zu schauen.  

Klare Haltung zeigen und zugleich differenziert betrachten

Solche eher seichten aber soliden Impulse bringen wir bekanntlich hin und wieder. So z. B. vor einigen Wochen im Artikel „Corona: Jetzt ist Weisheit mehr gefragt als Wissen – Ein Appell an die ‚Freien‘!“ Das tun wir nicht, weil wir selbst keine klare Haltung zu den Themen hätten (die kommt in unseren politischen Artikeln stets klar zum Ausdruck), sondern weil wir wahrnehmen, dass auch das bürgerliche Lager zunehmend zur Vertiefung des Spalts der Gesellschaft beizutragen bereit ist. Das können wir alle – die wir unser Vaterland lieben – nicht wollen.

Ja, diese Regierung verschiebt sich sichtbar immer weiter nach links. Ja, das Demokratieverständnis der Kanzlerin und ihres inneren Kreises bewegt sich teilweise auf Ost-Niveau vor 1989. Deshalb gilt es, der Regierung auch immer wieder – z.B. auf Demos oder eben in Artikeln der alternativen Medien – klar aufzuzeigen, was wir befürchten. Deshalb gilt es auch, hin und wieder von unserem Widerstandrecht Gebrauch zu machen. Niemals aber darf sich unser Zorn gegen unsere Mitmenschen richten, indem wir sie körperlich attackieren oder in den (a)sozialen Medien an den Pranger stellen, gar mit Gewalt drohen. Denn als soziale Wesen tragen wir eine Verantwortung für unsere Nächsten, ob Groß oder Klein.

Hinhören statt Losbrüllen!

All die genannten und noch mehr Aspekte versucht im oben verlinkten Video Markus Gehling – Pastoralreferent in Voerde am Niederrhein – abzuwägen. Das ist freilich nur eine Stimme im Chor von 80 Millionen. Es gehört allerdings zum Selbstverständnis aller, die von Freiheit und echtem Patriotismus reden, auch Stimmen Gehör zu schenken, die nicht das sagen und schreiben, was gefällt. Gehör schenken ist ja nicht gleichbedeutend mit: Ich komme mit meiner Meinung und gehe mit der Meinung meines Gegenübers wieder nach Hause.

Deshalb bieten wir unseren Lesern hier eine nachdenkliche Stimme, die von unseren politischen und gesellschaftlichen Blasen weit entfernt ist. Und dennoch vieles sagt, dass wir ohne Infektionsgefahr anhören und bedenken dürfen. Pauschal alle, die den nervigen Mund-Nase-Schutz stets im öffentlichen Raum tragen, als „Merkel-Diener“ zu diskreditieren, ist auch nicht zielführend. Oder die Kirchen für ihre Untätigkeit zu kritisieren… Obwohl da sicher manches leider auch vorauseilender Gehorsam gegenüber dem Staat ist. So ruhig und gelassen wie möglich im Gespräch oder Chat mit unserem Gegenüber das Problembewusstsein schärfen… Das fällt schwer. Zweifellos! Aber nur so kann Diskurs fruchtbar sein!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.