(Michael van Laack) Vor einigen Tagen veröffentlichte die Bundesregierung im Rahmen ihrer audiovisuellen Belehrungskampagne unter anderem ein Video über einen Veteran aus dem „Corona-Krieg“. Aus Steuergeldern finanziert erklärte ein älterer Herr seine Generation zu Helden. Die Kulisse war vom Mobiliar um Adenauer angesiedelt, die Sprache jene des Kriegstagebuchs des Oberkommandos der Wehrmacht. Es gab viele Reaktion darauf. Pflichtgemäß positive, aber vor allem kritische.

So sagte der jüdische Historiker Michael Wolffsohn: „Die Corona-Videos #besonderehelden der Bundesregierung sind peinlich. Hier wird eine klischeehafte, kriegerische Soldatensprache benutzt, die sich nicht nicht einmal nach der Bundeswehr anhört. Glaubt die Regierung etwa, dass die Deutschen wieder, wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg, nur über Kriegs-Sprachbilder zu disziplinieren sind? Das ist, freundlich ausgedrückt, ein Armutszeugnis. Ich rate dazu, auf das Prinzip „Schütze deinen Nächsten wie dich selbst“ zu setzen. Das klingt besser als Kriegsberichterstattung – und stößt auf offene Ohren und Herzen.“

Das „Unbehagen“ der Bevölkerung wächst!

Einige User stellten auch öffentlich Videos auf Twitter oder Facebook ein, mal mehr und mal weniger gelungen, mal aggressiv und übelst populistisch, mal sachlich. Sarkastisch, satirisch oder einfach nur nüchtern referierend. Nach meiner subjektiven Ansicht das von den nichtprofessionellen Videos (also denen, die weder dem Steuerzahler noch Spendern Geld kosten) beste ist dieses hier.

Der „Produzent“ nennt es eine Satire. Es gefällt auch deshalb so gut, weil es nicht mit sogenannten Verschwörungstheorien aufwartet oder ausführlich erklärt, was warum so nicht stimmen kann. Sondern einfach nur das Unbehagen zum Ausdruck bringt, dass in diesen Tagen immer mehr Deutsche erfasst.

Die Zensur trifft immer häufiger Intellektuelle

Dann hätte ich auch noch was für solche, die hin und wieder auch an philosophischer Kost Gefallen finden. Gunnar Kaisers kritisches Video zur Propaganda-Thematik wurde leider auf Youtube gelöscht und ihm gleich dazu ein Strike verpasst. Hier steht der Inhalt allerdings noch zur Verfügung. Hier auch zum Nachlesen:

Zunehmend werden intellektuelle regierungskritische Stimmen angegriffen. Das hatten wir alles schonmal, zuletzt in der DDR. Viel ist von IM Merkel die Rede. Das Problem ist allerdings nicht die Kanzlerin selbst. Würde man sie auswechseln, wären die Problem die Gleichen. Denn es ist mittlerweile ein (Organisation (Struktur, System) entstanden, die es mühelos aushält, wenn einer ihrer Protagonisten ausfällt.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.