(Michael van Laack) Nachdem – wie von nicht wenigen vorausgesagt – der vor zwei Wochen beschlossene sogenannte „Teil-Lockdown“ kaum etwas an der Lage geändert hat, müssen nun schärfere Maßnahmen her. Schluss mit Feiern in den eigenen vier Wänden.

Keine privaten Feiern mehr

Ihre Tochter oder ihr Sohn wird 18 und möchte diesen neuen Lebensabschnitt feiern? Pech gehabt, 2020 wird zum weißen Jahrgang hinsichtlich solcher Veranstaltungen. Denn die deutsche Jugend wird in die Corona-Armee eingezogen, wie uns bereits vorgestern im Video erklärt worden ist.

In der Öffentlichkeit nur noch Kontakt zu max. zwei Personen statt bisher zehn. Kinder sollen gefälligst nur mit einem Freund spielen. Wenn sie mehr als einen haben, muss das Kind eine natürliche Auslese treffen und zu den anderen Kindern sagen: „Du bist ein Corona-Monster, mit Dir spiele ich nicht mehr.“

Corona-Hotspot Schule bleibt offen

So lang als möglich wollen die meisten Ministerpräsidenten, die sich heute zu einer Video-Schalte mit der Kanzlerin „treffen“, die Schulen offen lassen. Und das, obwohl schon mehr als 300.000 Schüler aktuell nicht unterrichtet werden können, weil sie zeitgleich mit ihren positiv getesteten Klassenkameraden in Quarantäne geschickt wurden.

Aber das ist ganz egal. Bildung bis zum letzten Atemzug. Es dürfen doch nicht noch mehr Wochen vergehen, in der die lieben Kleinen und weniger lieben und kleinen nicht lernen, hübsche Gendersternchen oder Regenbogen zu malen und alle Argumente auswendig vorwärts und rückwärts aufsagen können, warum Greta Thunberg und Karl Marx recht haben und nicht die Drecks-Nazis von der AfD.

Sie haben Schnupfen? Ab in Quarantäne!

Und deshalb werden wohl ab Morgen alle Lehrer und Schüler aller Jahrgangsstufen kontinuierlich eine Maske tragen müssen. Sowohl im Unterricht als auch auf dem Schulhof. Vor allem die Grundschüler werden diese Vorschriften dankbar annehmen und beachten. Toll, oder?

Den Schnupfenvorschrift-Vorschlag der Kanzlerin (oder ihrer Adlaten) wollte ich zunächst gar nicht glauben. Mit jedem Erkältungssymptom, insbesondere Husten und Schnupfen, soll man sich in Zukunft umgehend nach Hause in Quarantäne begeben. Dreimal niesen und schon sagt der Chef : „Mein Bester, wenn sie jetzt nicht sofort freiwillig nach Hause gehen, hole ich den Werksschutz und setze sie vor die Tür.“ Das wird lustig!

Über Weihnachten entscheidet Päpstin Angela später

In der Adventszeit jedenfalls dürften sich die Gastronomien jegliche Öffnung abschminken können. Und auch an Weihnachten wird es nicht möglich sein, ein Familienfest zu feiern. Ob Weihnachten und Silvester in diesem Jahr ganz aus dem Kalender gestrichen werden, indem man z.B. den Verkauf von Weihnachtsbäumen und Feuerwerk untersagt, darüber soll später entscheiden werden. In einer Woche, so heißt es bereits vor dem heutigen Treffen, wolle man die Weichen für den Dezember und Januar stellen.

Sicher ist wohl schon, dass die Fußball-Bundesliga und andere Profiligen wegen eigener Corona-Fälle in Häufung ihren Betrieb wieder einstellen müssen. Und auch, dass zumindest die Toilettenpapier-, Mehl- und Zuckerbestände für den Corona-Kriegswinter 2020/21 gesichert sind. Läuft!

Update 10.15 Uhr:

Hier nochmal alle Ideen der sadistischen Restriktions-Genossen. Dankenswerterweise vom ZDF für die Abermillionen masochistischer Restriktions-Geniesser übersichtlich zusammengefasst:

Quelle: https://www.zdf.de/assets/corona-massnahmen-beschlussvorlage-100~1280xauto?cb=1605500475199

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.