(Michael van Laack) Hiobs-Botschaften sandten gestern sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche Deutschlands aus. Die EKD rechnet mit 8 bis 11 % weniger Steuereinnahmen. Die katholischen Bistümer mit 4 % (Passau und Münster) bis 13% (Bistum Würzburg). Wir sprechen hier über Milliarden-Mindereinnahmen von Kirchen, die in den vergangenen Jahren stets fast eine Viertelmillion Gläubige verloren haben, was zusätzlich zu den Corona-bedingten Verlusten ins Kontor schlägt.

Sie hätten es verdient? Ja, wie kann der Autor als Christ im Allgemeinen und Katholik im Besonderen so eine ungeheuerliche Einschätzung in die Überschrift packen?  Denn schließlich werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch die Einnahme-Verluste viele Arbeitsplätze in der Kirche verloren gehen (außer in den Generalvikariaten selbstverständlich). Auch drohen weitere Kirchenschließungen.

Finanzielle Schieflage zusätzlich zur systemischen Krise verheerend

Auch Kitas, Schulen und Krankenhäuser, die nicht mehrheitlich durch staatliche Beteiligung gesichert sind, werden von Schließung bedroht sein. Ebenso wird die Seelsorge vor Ort eingeschränkt. Denn zusätzlich zum Priestermangel kommt der Wegfall zahlreicher Planstellen in Betracht, die von Laien-Theologen, Sozial-Pädagogen und anderen Mitarbeitern in der Pastoral besetzt sind.

Hauptamtliche Küster, Hausmeister und Organisten geraten ebenfalls in den Sparzwang-Fokus. Die Vereine vor Ort (die schon jetzt in manchen Pfarrgemeinden als störend empfunden werden, weil sie sich nicht der großen Pfarrgemeinschaft unterordnen wollen) dürften in Zukunft noch weniger finanzielle Unterstützung erfahren.

Staatskirchen verachten Regierungskritiker

Kein Wort las ich bisher von deutschen Bischöfen beider Konfessionen dazu, dass der Begriff „Corona-Leugner“ diskreditierend sei. Nächstenliebe empfinden diese Damen und Herren zudem für niemanden, der Mitglied der AfD ist oder sich als deren Unterstützer bzw. Wähler geoutet hat. Stattdessen geben z.B. immer mehr deutsche Bistümer „Unvereinbarkeitserklärungen“ ab.

Wer als AfD-nah geoutet ist, soll bei Neubesetzung von ausgeschriebenen Stellen nicht berücksichtigt werden. Im Ehrenamt sollen AfDler nicht für den Kirchenvorstand bzw. Pfarreirat kandidieren dürfen. Wenn man dies auf Basis der jeweiligen Wahlordnungen der einzelnen Bistümer nicht erreichen kann, soll durch Isolation und negative „Propaganda“ die Wahl solcher Menschen verhindert werden. Notfalls muss ein Gremium auch nachträglich aufgelöst und eine Neuwahl durchgeführt werden, wenn ein AfDler enttarnt wurde oder sich geoutet hat.

Zudem beteiligten sich die Kirchen in vorauseilendem Gehorsam zu Beginn der Pandemie an der totalen Umsetzung der Restriktionen. Ohne Not wurden für viele Wochen zahlreiche Kirchen geschlossen. Es steht zu befürchten, dass dies bald wieder geschieht. Am morgigen Montag (16.11.20) diskutiert die Kanzlerin auch über mögliche Restriktionsverschärfungen. In Österreich haben gestern die Kirchen freiwillig die von Bundeskanzler Kurz nicht geforderte Schließung vollzogen. Es ist also wohl nur noch eine Frage der Zeit…

Nähe zum Christusleugner Mohammed und seinem Gott

Grußworte zu den hohen Festtagen der Muslime von Bischöfen und von Priestern jener Gemeinden, die einen hohen Migrationsanteil in den Kommunen aufweisen, sind obligatorisch. Vor dem Corona-Zeitalter wurden den Korangläubigen zur Feier des Ramadans „in interreligiöser Freundschaft“ kirchliche Räume (z.B. in Pfarrheimen) zur Verfügung gestellt.

In Messen lädt mancher Pfarrer dazu ein, auch regelmäßig „Gegenbesuche“ zum Freitagsgebet abzustatten. Die Gläubigen sollen also an religiösen Veranstaltungen teilnehmen, in denen die Gottsohnschaft Christi bestritten und zum Kampf gegen die falschen Religionen (Juden- und Christentum) aufgerufen wird.

Kirche fordert Aufnahme von mehr „Syrern und Mohren…

…mit Goldblech und Flitter in Nasen und Ohren“, wie Detlev von Liliencron die Migrantengruppe auf der Insel Rungholt in seinem Gedicht „Trutz Blanke Hans“ nennt. EKD und DBK beteiligten sich mit großem finanziellen und medialen Aufwand am Schlepperhelfer-Schiff „Sea Watch 4“, dass nun schon seit Monaten in Italien festgehalten wird. In Deutschland feierte der mittlerweile allerdings zur Vernunft gekommene Kölner Erzbischof Woelki in einem Rettungsboot Fronleichnam.

Öffentlich beteiligt sich die Kirche im Zusammenhang mit der Migrations- und Flüchtlingsfrage am staatlich verordneten „Kampf gegen rechts“. Sie nennt jeden islamophob, der auch nur darauf hinzuweisen wagt, dass es sich beim Islam nur sekundär um eine Religion und primär um eine politische Ideologie handelt. „Ausländerfeindliche“ AfD-Mitglieder will man nicht auf Podien der Kirchen- oder Katholikentage sehen, nicht einmal als ehrenamtlichen Mitarbeiter am Grill beim Pfarrfest.

Greta Thunberg und George Floyd, bittet für uns!

Offen unterstützten die Kirchen von Beginn an die Anliegen der psychisch kranken (Asperger-Syndrom) jungen Schwedin. Auf Pfarreiebene arbeiteten viele katholische Jugendverbände, gefördert vom Pfarrer vor Ort und zumindest geduldet vom Bistum von der ersten Freitags-Demo an offen mit FFF zusammen. Sie tun das auch jetzt noch, wo jedem mit Verstand bei der Lektüre von Tweets und FB-Postings der Orts- und Kreis-Gruppen klar sein müsste, dass FFF sich mittlerweile auch auf andere politische Felder begibt und offen linksradikale Forderungen wie den totalen System-Change unter Umgehung demokratischer Strukturen propagiert.

Schweigen oder distanzlose Zustimmung herrschte in den Kirchen, als nach dem Tod des (Klein-)Kriminellen George Floyd in den USA ganze Straßenzüge durch den linksradikalen schwarzen BLM- und fast ausschließlich weißen ANTIFA-Mob verwüstet wurden. Stattdessen knieten auch manche deutsche Bischöfe und Priester zumindest symbolisch vor George Floyd nieder.

Die Kirche beteiligt sich unreflektiert an so genannten Anti-Rassismus-Kampagnen. Sie verteidigt mit keinem Wort deutsche Polizisten und Soldaten gegen die ungeheuerlichen Vorwürfe, sie seien rechtsradikal. Selbst als eine linke Journalistin Polizisten auf den Müllhaufen wünschte, kam nichts. Ebenso schweigen die Kirchen grundsätzlich entsetzlich laut bei Attentaten islamischer Terroristen. Es sei denn der Staat schweigt – wie aktuell zu Paris und Wien – auch nicht, weil es nicht mehr anders geht. Zudem ist Linksradikalität den deutschen Kirchen nicht ein einziges kritisches Wort wert.

Gender und „Ehe für alle“

Statt sich gegen die unsägliche und wissenschaftlich bisher durch nicht untermauerte These vom dritten Geschlecht zu wenden (Mann und Frau seien nur soziale Konstrukte), wird in immer mehr kirchlichen Publikationen das Gendersternchen kritiklos übernommen. Auch gegen die Behauptung, es gäbe zwischen 52 und 10.000 verschiedene „Geschlechter“, wehrt sich die Kirche nicht.

Ebenso wäre eine Klage gegen die „Ehe für alle“ möglich gewesen. Darauf verzichtete man aber, um das Verhältnis zur letzten Verteidigerin der freien Welt im besten Deutschland aller Zeiten nicht zu verschlechtern. Denn der Kirchensteuer muss der 1000jährige Bestand gesichert werden. Außerdem fürchteten manche Bischöfe einen Aufstand der LGBTI-Lobby innerhalb ihrer Bistümer.

Fazit

Man nenne mir einen Grund, warum ich nicht der Ansicht sein sollte, dass die deutschen Kirchen verdient hätten, Verluste zu erleiden. Wo sie doch zahlreiche Gläubige aus den unterschiedlichsten Gründen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten orientierungslos – ja manche gar heimatlos – gemacht haben! Und in diesen Tagen zeigen, dass sie dem Kaiser (Merkel) mehr zu geben bereit sind, als Gott. Auch jene Münze, die ihr nicht gehört!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.