(Michael van Laack) Das gleichgeschaltete Medium Nr. 1 – die ARD – sieht sich bestätigt. In Ungarn sei die Gefahr so groß wie nie, dass eine wahrheits- und menschenfeindliche Diktatur, deren juristische Bestrebungen die Menschenverachtung der nationalsozialistischen Rassegesetze noch übertrifft, Bunten im Land für vogelfrei erklärt. Tatsächlich soll in die dortige Verfassung der fassungslos machende Satz „Die Mutter ist eine Frau, der Vater ein Mann.“ geschrieben werden. Da könnte man ja gleich „Die Erde ist eine Scheibe.“ ins Grundgesetz schreiben lassen, oder?

In LGBTI-Kreisen ist die Empörung selbstverständlich riesengroß. Da fallen die Ungarn doch tatsächlich zurück in dunkle – fast mittelalterlich anmutende – Zeiten, in denen Mann und Frau lediglich vom biologischen Blickwinkel aus betrachtet wurden. Sie holen das zumindest in Deutschland augenscheinlich längst „überwundene soziale Konstrukt“ wieder hervor und zerstampfen so die Identität von Menschen, die mindestens 52 – Diverse behaupten gar mehr als 10.000 andere Geschlechter-Identitäten – aufweisen.

Die ARD, eine mächtige queere Pressure-Group

Es ist kein Geheimnis, dass der prozentuale Anteil der Homosexuellen oder sonst wie zumindest nicht Heterosexuellen prozentual in der ARD deutlich über dem des deutschen katholischen Klerus liegen dürfte, dessen Lobby bekanntlich auch seit Jahren mächtig Druck macht hinsichtlich einer Neubewertung mit Blick auf das Ehe-Sakrament. Allgemein darf man davon ausgehen, dass unter Journalisten und anderen Medienschaffenden mit Blick auf die Gesamtgesellschaft Homosexuelle klar überrepräsentiert sind. Deutlich klarer gar, als bei der Zahl der Quotenmigranten in der Moderation.

Deshalb muss es auch nicht verwundern, dass man in der ARD-Redaktion schäumte, als  klar wurde: Der ungarische Ministerpräsident wird sich in der Frage der „Ehe für alle“ nicht so einfach unter Druck setzen – gar überwältigen – lassen, wie vor einigen Jahren Bundeskanzlerin Merkel und die Unionsfraktion. Bei letzterer sorgte zudem der Kopulationswunsch mit den Grünen – der mächtigsten LGBTI-Lobby Deutschlands – vor der Bundestagswahl 2017 dafür, dass sie rasch auf Linie gebracht werden konnte.

„Die Basis einer Familie ist die Ehe.“ – Für Queere voll Nazi!

Ungarn will nun auch noch die Gleichstellungsbehörde abschaffen. Wie entsetzlich! Doch es kommt aus Sicht der LGBTI‘ler noch schlimmer: Die Erziehung der Kinder soll „gemäß der Werte, die auf Ungarns verfassungsmäßiger Identität und christlichen Kultur basieren“ erfolgen. Rechtsradikaler gehts kaum noch! Keine frühkindliche Sexualerziehung mehr in Krippen und Kitas. Dazu eine islamophobe christliche Erziehung. Für deutsche Medienschaffende und Politiker bricht eine Welt zusammen. In der EU trafen sich bereits Kommissionsspitzen zu einer Krisensitzung, um eine „angemessene Antwort“ zu finden, falls die ungarische Regierung auf diesem demokratiegefährdenden Kurs bleiben sollte.

Tamás Dombos, Vorstandsmitglied der nach deutsche NGO-Vorbildern linksgrün versifften ungarischen Menschenrechtsorganisation „Magyar LMBT Szövetség“ spricht von einem „Generalschlag gegen homosexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen“. Er wirft ein düsteres Szenario an die Wand. Denn dem wichtigsten Berufstand drohe der finanzielle Ruin!

„Wie geht es Ihnen?“ „Ich kann nicht klagen!“

Das gehört man eigentlich gern. Doch das diktatorische Gebaren gegenüber allen Transmenschen und übelste Diskriminierung intersexueller Kinder durch die Tatsache, dass man ihnen schon bei der Geburt die Möglichkeit einer wie auch immer geschlechtlich definierten Ehe verbaut, hat einen verheerende Nebeneffekt: Anwälte können in Ungarn nicht mehr gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung klagen, wenn diese Ungleichheit in der Verfassung als rechtens definiert ist: „In Ungarn wird es dann keine Rechtsmittel gegen diese Schritte mehr geben.“ erläutert der Fachmann für Geschlechterfragen der ARD.

Man stelle sich vor, in Deutschland würde ein Gesetz erlassen, das Klagemöglichkeiten einschränkt. Egal ob im Gender- oder Asylbereich. Das würde zum sofortigen Sturz der Regierung Merkel führen, denn mehr als 80 % der Mitglieder des Deutschen Bundestages sind entweder selbst Juristen oder haben in ihrer Umgebung einen Juristen, der die Leichen in den Abgeordneten-Kellern sehr gut kennt.

Wer LGBTI nicht alle Rechte gibt, ist ein Menschenfeind

ich finde es voll schön, dass es noch Menschen mit einem ganz einfachen Weltbild gibt. Wer den Queeren (und selbstverständlich auf einem anderen Spielfeld auch den Migranten) nicht alles gibt, was sie haben wollen, ist ein Feind des Guten. Ein Feind des Rechts (denn sie definieren wo Recht anfängt und aufhört), ein Menschenfeind (denn Queere allein bestimmen, was zu tolerieren ist) und selbstverständlich auch ein rechter Christ (denn allein entscheiden für die Mehheit, wie man Bibel und Koran zu interpretieren hat).

Das ZDF sieht es übrigens ähnlich und liefert uns sogar schöne bunte Bilder:

Zur Beruhigung: In Deutschland muss sich die LGBTI keine Sorgen machen. Eher wird Björn Höcke Bundeskanzler, als dass sich irgendeine deutsche Regierung erdreisten würde, den Queeren etwas wegzunehmen, was sie „errungen“ haben oder ihnen zumindest etwas mittelfristig nicht zu geben, das sie fordern. Dies ist Standard in „rechtsstaatlichen“ Linksstaaten.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.