(Michael van Laack) Zugegeben: Am Ende der Grundschulzeit und zu Beginn der Gymnasial-Ära habe ich mir auch die ein oder andere Lehrerin auf dem Scheiterhaufen brennend vorgestellt. Umgekehrt bekam ich hin oder wieder den Hinweis: „Wenn Du jetzt nicht still bist, mache ich Dich einen Kopf kürzer!“. Das alles aber hatte nicht die Qualität der Drohungen eines 11jährigen Grundschülers(!) in Berlin-Spandau vor einigen Tagen.

Denn weder äußerte ich die Absicht, eine Lehrerin mit dem Rosenkranz zu erwürgen, weil sie sich unzüchtig gekleidet hatte noch hätte die Frustration der Lehrer aufgrund meines besserwisserischen Gehabes dazu geführt, die Axt aus dem Keller zu holen. Die Mitglieder von Allahs & Mohammeds Kids-Club verstehen ellerdings deutlich weniger Spaß!

Mord an Paty in Paris Vorbild eines 11jährigen

Hin und wieder gibt es Elternsprechtage. Auch ich empfinde solche Veranstaltungen zumeist als überflüssig und vor allem unergiebig. Wie auch immer! Die Lehrerin der Christian-Morgenstern-Grundschule hatte in ihrer Klasse auf die bevorstehende Veranstaltung hingewiesen und zugegebenerweise im typisch sozialistischen Befehls-Jargon erklärt: „Solche Gespräche sind wichtig, weil dort Probleme angesprochen werden. Eltern, die nicht kooperieren und teilnehmen, müssen mit Konsequenzen rechnen.“

Für den treuen Schüler des Scheingottes Allah ein absolutes NoGo. Nicht-Muslime hätten Muslimen keine Befehle zu erteilen, meinte er. Die Ehre seiner Eltern zu verteidigen, sei seine höchste Pflicht! Und: „Wenn das passiert, weil meine Eltern nicht gekommen sind, dann mache ich mit dir das gleiche, wie der Junge mit dem Lehrer in Paris.“

„Wer den Propheten beleidigt, darf getötet werden!“

Schon eine Woche zuvor hatte der zukünftige Hochschulabsolvent und vielleicht auch Mitglied im Berliner Abgeordneten-Haus ab 2035 (schließlich steckt in den bunten Gliedern der Bevölkerung überdurchschnittlich hohes Potential) anlässlich einer Schweigeminute klar gemacht: Wer den Propheten beleidigt, darf getötet werden! Ich will nicht, dass ihr das hier macht mit dem Schweigen!

Die Lehrerschaft hat – nachdem dieser Vorgang versehentlich an ein großes Leitmedium durchgestochen worden war, umgehend ihr Entsetzen zum Ausdruck gebracht. Und selbstverständlich darauf hingewiesen, dass dieses Verhalten für Muslime vollkommen untypisch sei, weshalb sich auch die politisch bereits bestens aufgeklärten anderen Kinder in seiner Klasse entsetzt gezeigt hätten.

Welche Konsequenzen wird der Vorgang haben?

Mit einem Wort: Keine! Es wird nun selbstverständlich ein Jugendamtsgepräch und andere Stuhlkreis-Veranstaltungen mit dem betroffenen Kind, seinen dann entehrten Eltern und den Mitschülern geben. Vielleicht auch eine kurze Debatte in der Schulbehörde zu weiteren Präventionsmaßnahmen in Berliner Grundschulen. Dann aber dürfte schnell Ruhe einkehren. Bis zum nächsten Einzelfall oder zu dem Zeitpunkt, an dem der Schüler – was dann selbstverständlich niemand voraussehen konnte – tatsächlich ein Kapitalverbrechen begehen würde.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.