(Michael van Laack) Man kennt das ja: Der Wind dreht sich hin und wieder. Und dann flattern uns die Medienfahnen anders voran. So auch in den Tagen seit Beginn der vermutlich noch vor Weihnachten beendeten Auszählung der US-Wahl. Manipulation bei US-Wahlen war gestern!

Das sieht Jörg Rüdiger Mayer – Chefredakteur des Attersee-Reports – nicht ganz so und fasst seine Gedanken pointiert in einem Tweet zusammen:

Die linke Journaille vergisst schnell!

Aber wir nicht! Schon wenige Stunden nach der Wahl 2016 ereiferten sich die von der Niederlage Clintons tief betroffenen und fraglos wahrheitsliebenden Moderatoren von ARD und ZDF über viererlei:

Erstens darüber, dass Trump zwar nicht die meisten Stimmen der Wähler erhalten habe, aber die Mehrheit der Wahlmänner. Ausgiebig wurde nun darüber diskutiert, dass dieses System unbedingt abgeschafft gehöre. Bei vorhergehenden Wahlen, die für den buntsozialistischen medialen Komplex den richtigen Kandidaten ins Weiße Haus gespült hatten, hörten und lasen wir von solchen Bedenken nichts.

Zum zweiten wurde kritisiert (was man auch bei der jetzigen Wahl tut), dass das amerikanische Volk es gewagt hatte a) einem Kandidaten zur Mehrheit zu verhelfen, der in den Umfragen nie vorne gelegen hatte und b) das Trump – obwohl die Mehrheit der Deutschen (ebenfalls nach Umfragen) ihn nicht als Präsidenten wünschte – dieser dennoch gewählt wurde. Ein antideutscher Affront sondergleichen!

Manipulation? Nur durch die Republikaner!

Ebenso wies man in langen Dokumentationsorgien auch damals schon auf das Schicksal vieler hin, denen nicht ermöglicht wurde, sich in Wählerlisten einzutragen. Selbstverständlich waren das damals wie heute zu 100 % ausschließlich Wähler der Democrats. Entsetzt zeigten sich die aufrechten und anständigen Moderatoren 2016 auch darüber, dass viele Karteileichen in den Wählerverzeichnissen zu finden waren. Menschen, die schon vor fünfzig Jahren verstorben sind.

Oder aber, dass an einer Wohnortadresse, wo nur vier Familien leben, Wahlscheine für 30 früher dort wohnende Familien einlangten, die von wem auch immer beantragt wurden. Damals war das eine ganz schlimme Sache. Denn auch deshalb hatte Clinton verloren. Denn – wie wir in den letzten vier tagen gelernt haben: Jede stimmt zählt! Zumindest so lange, wie sie für die Democrats abgegeben. wird.

Last but not least hat die Ausgeburt des Bösen (im Ranking deutlich vor dem nordkoreanischen Freiheitshelden und dem Diktator vom Bosporus liegend) durch eine Heerschar von Trollen zugunsten Trumps in den US-Wahlkampf eingegriffen. Wen wir mit der Ausgeburt des Bösen meinen? Selbstverständlich Wladimir Putin!

Unter Biden bricht das Wahrheits-Zeitalter an!

Und nun schauen wir wieder auf 2020. Was beanstanden die Medien heute noch von alldem, nachdem der Kandidat der lupenreinen Demokraten, der Anti-Rassisten, der Abtreibungs- und Islamfreunde sich mühsam in allen wichtigen Bundesstaaten an Donald Trump vorbeigeschlichen hat?

Nichts mehr von alldem. Sondern das glatte Gegenteil. Wenn Trump behauptet, es habe massive Manipulationen ergeben, erklären alle, die in den vergangenen vier Jahren als oberste Bedenkenträger unterwegs waren, er lüge. Denn das Briefwahlsystem und auch die Auszählung seinen total sicher. Ja, fast schon besser als in Deutschland. Obwohl… nein, nichts geht über das Wahlsystem im besten Deutschland aller Zeiten, in dem wir bekanntlich alle gut und gerne leben! Jedenfalls nach Auffassung der ewigen Kanzlerin.

Auch gibt es plötzlich keine russischen Trolle mehr, die Trump zum Sieg hätten verhelfen wollen. Die würden lediglich in dem Fall Auferstehung feiern, wenn der Supreme Court die Briefwahlen in einigen Bundesstaaten kassierte. Ebenso ist nicht mehr von den angeblich Millionen Farbiger die Rede, denen der Eintrag ins Wählerverzeichnis verwehrt geblieben ist. Vermutlich konnten sie sich alle in den letzten Tagen vor der Wahl durchsetzen und zum ersten Mal in ihrem Leben wählen. Und wen haben sie gewählt. Genau, den besten zukünftigen Präsidenten aller Zeiten, dem man so rasch als möglich sowohl, den Friedens- als auch den Wirtschafts-Nobelpreis verleihen sollte.

Hochgelobte fallen tiefer!

Nach der Verleihung im Oktober 2021 sollte er dann allerdings einsehen, dass er körperlich oder geistig den Anforderungen des Amtes nicht mehr gewachsen ist. Damit der ultimative Liebling aller Buntheitsfreunde – Kamala Harris – bis dahin Vize-Präsidentin – als erste Pseudo-Schwarze und erste Frau über unseren wichtigsten außereuropäischen Partner herrschen kann. Nein, sorry! Nicht herrschen sondern sozialistische Wohltaten ergießen. Sobald sie an der Spitze der USA steht, wird dann auch das Interesse von ARD und ZDF erlöschen. Dann können wir uns endlich wieder den wirklich wichtigen Fragen in Deutschland zuwenden: Wie wird das Corona-Weihnachten 2022? Reichen wirklich zehn Millionen Muslime, um der religiösen Vielfalt in ex-biodeutschen Gefilden gerecht zu werden? War es klug von Angela Merkel, sich doch noch einmal zur Kanzlerin wählen zu lassen?

Große Zeiten stehen uns bevor! Sowohl diesseits als auch jenseits des ebenfalls großen Teichs.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.