(Michael van Laack) Man muss kein nach Kameras und Öffentlichkeit gierender Mediziner sein, um Zweifel an den aktuellen Zahlen zur Pandemie bzw. deren Bewertung (Deutung) anzumelden. Und man kann diese Zweifel leicht verständlich erklären, ohne sich den Arztkittel überwerfend wissend in eine Kamera zu lächeln in der Hoffnung auf viele Klicks und kurzzeitigen Ruhm. Prof. Dr. Walter van Laack hat in den letzten Tagen auf seiner FB-Seite anschaulich und in leicht verständlicher Sprache erklärt, warum er woran zweifelt.

Corona und der Mangel an Plausibilität

Ja, das ist selbstverständlich eine Privatmeinung. Und: Nein, Walter van Laack ist kein gut dotierter Virologe oder ZDF-Seuchenexperte. Aber das, was er zeigt, ist höchstplausibel. Dennoch der Hinweis: Wir dokumentieren hier nur. Wir erheben weder den Anspruch, mit dem Eingiessen sämtlicher Wissenschaften beglückt worden zu sein noch fordern wir zum Aufstand gegen die Legislative oder die Bundesregierung auf. Unsere Botschaft lautet: Seid wachsam! Nicht mehr und nicht weniger.

Am 29. Oktober schrieb der Autor auf FB:

Aussagekraft der Tests schwindet immer mehr

Am gestrigen 4. November ergänzte Walter van Laack die letzte Tabelle mit folgender Einleitung:

„Nachfolgend die aktuellen RKI-Zahlen zu Testmengen und Anzahl positiver Testresultate (KW44, veröffentlicht 04.11.2020). Mein Kommentar kann auf die nun noch weiter exorbitant angestiegene Testmenge von über 1,5 Mio Tests in einer Woche extrapoliert werden. Der Anteil falsch positiver Testergebnisse an der Zahl der als positiv registrierten Tests ist zwangsläufig erheblich (ca. 40%, eher bei Berücksichtigung von Kreuzreaktionen noch deutlich höher). Schließlich auch noch die schon zuvor veröffentlichte offizielle und aktuelle RKI-Statistik zu Hospitalisationen und Verstorbenen. Die Differenz zu den letztlich kaum noch aussagekräftigen Tests wird immer größer….“

Wie gesagt, das ist die Einzelmeinung eines Arztes. Doch ist er nicht der Einzige, der diese Meinung vertritt und – mit differierenden Ansätzen –  plausibel begründend zum gleichen Ergebnis kommt. Ihn habe ich als Beispiel gewählt, weil er im Gegensatz zu manchen mit einfachen Worten erklärt und zudem aus seinen Erkenntnissen nicht irgendwelche Verschwörungstheorien bezüglich der Existenz eines deutschen „deep state“ ableitet. Weil er nicht davon spricht, es ginge darum, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen, die als Gelegenheit genutzt werden solle, einen Chip zu implantieren usw. usf. – Walter van Laack vermeidet auch den Bezug zum Freiheitsbegriff, argumentiert sachlich und mit kühlem Kopf.

P.S.: Dass wir beide den gleichen Nachnamen tragen, ist zwar kein Zufall. Aber auch nicht der Grund, warum ich Walters Ausführungen gewählt habe. Ich bin über den Text gestolpert, wenn man so will…

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.