(Michael van Laack) Wäre das kein Tweet des ARD-Magazins „Bericht aus Berlin“, hätte ich weitere Quellen geprüft, um herauszufinden, ob es sich hier um ein manipuliertes Video handelt oder nicht. So aber stand sofort fest: Helge Lindh – für die SPD u.a. Mitglied im Innenausschuss des Deutschen Bundestages – beschuldigt die AfD der indirekten Komplizenschaft beim grausamen Mord eines Koran-Gläubigen an drei wehr- und arglosen Menschen in einer Kirche in Nizza. Wird das ohne Folgen für ihn bleiben? Ich fürchte: Ja!

Die ARD ist eine Schande

Helge Lindh ist bekannt dafür, dass er als Hassprediger gegen alles Bürgerliche und Konservative auftritt. Auch dass er Taten von Muslimen gern unter den Tisch kehrt bzw. relativiert, ist eigentlich nichts Neues. Neu ist die „Qualität“ dieser Aussage, die ungeheure Chuzpe, die er besitzt, um von den Verantwortlichen abzulenken. Und erschreckend ist, dass die ARD dieses Spielchen mitmacht und der Tweet des „Berichts aus Berlin“ seine Aussagen kritiklos – im Subtext gar wohlwollend kommentiert – übernimmt.

Allerdings steht seine Rede im Deutschen Bundestag in einer Linie mit manchen Aussagen in den vergangenen Tagen, die darauf hindeuten, dass er nicht nur einfach nichts verstanden hat, sondern Lobbyarbeit für den Islam macht. Ob er dafür bezahlt wird? Nun, das wage ich zu bezweifeln. Nützliche Idioten arbeiten in der Regel kostenlos!

Schwule von einem Muslim ermordet! Na und?

Wichtig für Herrn Lindh: Auf gar keinen Fall soll die Motivation des Täters ermittelt oder gar in den Vordergrund gestellt, schon gar nicht beim Strafmaß berücksichtigt werden. Denn ein niederes Motiv wäre ein Mordmerkal und ganz schlecht für die BKA-Statistik. Der anständige „Kämpfer gegen Rechts“ setzt hingegen auf Prävention. Die armen Muslime tun all das ja nur, weil sie Opfer von Hasspredigern wurden. Wen er als Mittäter, wenn nicht gar als primären Hassprediger und somit „Komplizen“ für den grausamen Doppelmord in Dresden sieht, hat er gestern klar gemacht!

Lindh bald auch ein Martyrer?

Tja, wer mag diese sprachlich und inhaltlich dürftigen Drohungen wohl verfasst haben? Da gibt es viele Möglichkeiten: Herr Lindh selbst, jemand in seinem Auftrag, ein Linksradikaler, ein Muslim, ein Rechtsradikaler, vielleicht sogar ein Mitglied der Redaktion „Bericht aus Berlin“…

Eigentlich ist es schnurzpiepegal, wer der Urheber ist! Helge Lindh kopiert mit seinem Kommentar den Habitus islamischer Terroristen: Lieber lasse ich mich erschießen, als dass ich meine Freunde verrate! Großartig, oder?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.