(Michael van Laack) Im Interesse aller in „unsere Demokratie“ lebenden Buntbürger werden Politik und Medien nun wieder alles tun, um die muslimische Bevölkerung in Deutschland zu schützen. Zumal zu befürchten steht, dass die üblichen Verdächtigen – z.B. die bösen Rääächten und fundamentalistische Christen – nun wieder vermehrt Stimmung gegen die Angehörigen der bekanntlich zu uns gehörenden Barmherzigkeitsreligion machen werden!

Diese Sorge treibt viele um, denn die Nazis sind bekanntlich in Divisionsstärke unter uns! Und zeichnen seit Jahren ein Zerrbild vom Islam.

Wohl auch deshalb reagierte  mancher aus der Politprominenz in den vergangenen Stunden äußerst alarmiert. So z.B. Sawsan Chebli, die nach ihrer vollkommen unerwarteten Niederlage um die Kandidatur in Berlin-Charlottenburg fürchtet, dass sich auch ihre Integrationsarbeit im Auftrag des Landes Berlin könnte sich bald als das erweisen könnte, was sie ist: Heiße Luft!

Islamisten morden „lediglich“ im Namen des Islams!

Da ist er wieder, der gern genommene Versuch, die Täter als außerhalb der Gemeinschaft stehend darstellen zu wollen. Die Mörder – so will man uns glauben machen – behaupteten nur – dass ihr Tun sich durch den Koran, die Hadithen und Auslegungen diverser muslimischer Rechtsgelehrter rechtfertigen lasse. In Wirklichkeit seien dass nur verwirrte Spinner, die den Namen Allahs (des Barmherzigen) und seines Propheten missbrauchten.

Diese wahrheitswidrige Behauptung wird zweifellos auch nach Nizza wieder allerorten von Politikern und Journalisten verbreitet. Von denselben in der Regel, die gern im Zusammenhang mit der IRA von einer „katholischen Terror-Organisation“ sprechen, den Missbrauch von Kindern als „von der Kirche begangen“ darstellen und auch nicht zugestehen wollen, dass die Grausamkeit mancher Kreuzritter im Mittelalter oder die Hexenverbrennungen nichts mit dem christlichen Glauben zu tun hätten.

Sind Charlie-hebdo-Fans die eigentliche Tätergruppe?

Wenn es nach Präsident Erdogan geht, zweifellos. Und auch auf Facebook und Twitter ist Islamkritik nicht gern gesehen. Dazu hat – zumindest für Facebook Deutschland auch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz gesorgt. Christen und politisch nicht Linke beleidigen, ist vollkommen OK. Ein gekreuzigtes Schwein, eine Nonne als Hure? Das ist künstlerische Freiheit! Aber Mohammed-Karikaturen? Oder Kritik am Umgang mit Frauen und Homosexuellen im Islam. Nein, das stört definitiv das friedliche Zusammenleben im buntesten und deshalb besten Deutschland aller Zeiten.

Deshalb hat sich die Bundesregierung auch erst auf Druck aus zahlreichen Nachbarländern dazu herabgelassen, Erdogans diffamierende Worte gegenüber Macron und Frankreich insgesamt zu kritisieren. Denn was man sich in Deutschland gar nicht leisten kann sind. Erstens: Ein Aufstand der türkischen Community unter der Führung der von Erdogan gelenkten Ditib. Und zweitens: die vollständige Grenzöffnung der Türkei für neue Flüchtlinge. Deshalb dürfen wir getrost davon ausgehen, dass Merkel und ihre Entourage auch weiterhin das Problem mit dieser archaischen, gewalttätigen und nichts neben sich auf Augenhöhe duldenden Religion verharmlosen werden.

Weiterhin gilt: Wer vor der Koranreligion warnt, ist Nazi und Rassist!

Selbst wenn in den nächsten Wochen zeitgleich im Kölner und Berliner Dom, der Münchener Liebfrauen-Kirche und dem Ulmer Münster während des Gebets Menschen geköpft würden… Selbst wenn ein Terrorkommando in einen Zeitungsverlag eindringen und die Redaktion ermorden würde… Vermutlich selbst dann, wenn Erdogan nach Deutschland reisen und mit eigener Hand einen islamkritischen Bio-Deutschen töten würde… Das Zerrbild von einer friedlichen Religion, die lediglich in Zig-Millionen Einzelfällen seit 1.400 Jahren eine blutige Spur durch Afrika, Asien und Teile Europas gezogen hat, wird aufrechterhalten.

Nicht etwa, weil die Regierenden und Medienmacher davon überzeugt sind, dass diese Menschen mehrheitlich wahrhaft friedlich sind. Sondern, weil sie nicht zugeben wollen, dass sie sich geirrt haben. Vor allem aber, weil sie keine Gruppe mehr fürchten, als die muslimischen Clans und Lobbys, die vor Bedrohungen von Politikern, Richtern, Polizisten, Ärzten und Anwälten nicht zurückschreckt, wenn sie nicht bekommen, was sie verlangen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.