(Michael van Laack) „Mitreißen und begeistern“ will Sawsan Chebli! Zunächst ihre Genossen, die mutiger und leidenschaftlicher werden müssten, dann die Minderheit und am Ende ganz Stimmvolk-Deutschland. Ein deutscher Mandatsträger sollte alle Wähler seines Wahlkreises gleichermaßen vertreten und das politische Programm einer Partei sollte das Wohl aller Bürger im Auge haben? Nicht nach Ansicht des zukünftigen Stars der SPD im Deutschen Bundestag ab Herbst 2021. Sie hat erkannt, worauf es wirklich ankommt! Man muss sich primär an die Seite der Minderheiten stellen!

„Ich will, dass wir uns eng an die Seite der Jüdinnen und Juden, der Muslima, der Schwarzen, der Queeren, der Menschen mit Migrationshintergrund und aller derer stellen, die als Minderheiten wahrgenommen werden!“ sagte Sawsan Chebli in einem heute online gegangenen Video (4:04 bis 4:20) an die Genossen anlässlich ihres Kampfes gegen Michael Müller um die Spitzenkandidatur in ihrem Wahlkreis. Konsequent zu Ende gedacht wird sie sich dann gewiss auch an die Seite aller Patrioten stellen. Und selbstverständlich an die Seite der verunglimpften AfD-Wähler und jener Kritiker der Merkelschen-Politik, die als „Corona-Leugner“ diskreditiert werden.

An Charlottenburgs Chebli-Wesen soll Europa genesen

Deshalb wird es nach Ansicht der Staatssekretärin für was auch immer von entscheidender Bedeutung sein, dass die SPD „allen eine Heimat bietet, die sich hier solidarisch engagieren wollen.“ Weiter führt sie aus: „Wir in unserem Bezirk können bundesweit/europaweit Vorreiter sein. Vorreiter dafür, wie man Vielfalt, wirtschaftlichen Wohlstand, technologischen Fortschritt und faire Mieten miteinander verbindet.“

Unglaublich, welche Kraft dieser Frau aus dem Libanon innewohnt, vom Zauber ihrer Ausstrahlung ganz zu schweigen. Sollte Sawsan Chebli für die SPD bei der nächsten Bundestagswahl für Berlin-Charlottenburg in den Bundestag einziehen (wer zweifelt noch daran?), ist alles gewonnen: Für Berlin, für Brüssel, wenn nicht gar für die ganze Welt. Unfassbarer Wohlstand, Technologische Wissenssprünge, ungeheure Vielfalt muslimischer Glaubensrichtungen und als Sahnehäubchen Mieten, die ein Netflix-Monatsabo nicht übersteigen.

90 bis 100jährige primäre Zielgruppe – Kampf gegen Islam gefordert

Deshalb möchte die zukünftige Müller-Bezwingerin „besonders diejenigen erreichen, die sich noch gut an die Folgen von Krieg [und] Faschismus … erinnern“ können. – Zudem sagt sie dem Islam überraschenderweise den Kampf an: „Auch jetzt dürfen wir keinen Fuß breit vor Antisemiten und Rassisten zurückweichen …  Ich kämpfe dagegen und zahle selbst einen hohen Preis!“ Respekt! Gegen Angehörige der eigenen Religion zu kämpfen, fordert wahrhaftig mehr als nur Gratismut. Das ist, wie Sawsan wenige Sätze später auch klar herausarbeitet, wahrer „Bekennermut“.

Als ich dann folgendes Wort aus dem Mund der letzten Hoffnung der Berliner SPD hörte, war ich zutiefst gerührt: „Wie Ihr wisst. ist Twitter ein Fluch, aber auch ein Segen. Und nicht jedes Wort, dass ich vor Jahren geschrieben habe, würde ich heute genauso formulieren!“ Ja, darin unterscheidet das Integrationsvorbild deutlich von den ewig gestrigen „Nazis“. Die schreiben immer dasselbe und reflektieren nichts!

Ein ehrliches Schlusswort

„Ich bin froh, dass ich Menschen habe, die mir helfen, besser zu werden!“ Danke, liebe Sawsan. Wir tun in unseren Artikeln ja auch alles, um Dich respektvoll zu kritisieren und im krassesten Fall liebevoll Deine Schwächen zu pointieren. Heute jedoch hast Du uns viel Freude gemacht und den Glauben an die SPD neu geschenkt. An eine Partei, die sich auch für verfolgte Minderheiten wie Gastwirte, die der AfD Räume vermieten, einzusetzen bereit ist… die Bedrohungen und die Zerstörung von Eigentum zahlreicher AfD-Mandatsträger unerträglich findet… die sich niemals an so schändlichen Hashtags wie #HaltdieFresseAfD beteiligen würde…

Einer solchen Partei und ihrer neuen Führerin würde auch die Redaktion dieses Blogs ihre Stimme geben, wenn sie in Berlin-Charlottenburg stimmberechtigt wäre. Und dann noch diese großartigen und ehrlichen Worte am Schluss Deines nahezu ungeschnittenen Videos: „Den Erfolg kann ich Euch nicht versprechen. Wohl aber, dass ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen werde!“. Bedarf es noch eines weiteren Beweises, dass Du wirklich mit allen kannst, Sawsan?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.