(Michael van Laack) Je später die Nacht, um so dunkler die Beschlüsse des erweiterten Bundesvorstands der FDP-Nachwuchs-Organisation „Junge Liberale“. Die Begriffe „Mutter“ und „Vater sollten aus dem Familienrecht getilgt und durch „Elternteil“ ersetzt werden. Dieses Ergebnis verkündete um kurz nach halb drei der Vorsitzende der angeblich freiheitlich gesinnten Hoffnungsträger von Lindner & Co.

Wenn man ins Lexikon schaut (lesen bildet, Herr Schröder) findet man unter dem Stichwort „liberal“ Umschreibungen wie „dem Einzelnen wenige Einschränkungen auferlegend“ oder „die Selbstverantwortung des Individuums unterstützend.“ Mit Selbstverantwortung allerdings haben es die Jungsoziali…. ääääh Jungliberalen nicht so.

Das einzig wichtige Geschlecht ist aus ihrer Sicht das dritte Geschlecht, weil alles andere soziale Konstrukte seien. Diese hätten in der Sozialgesetzgebung und im Familienrecht einer jung-liberalen Gesellschaftsordnung nichts zu suchen! Ebenso gilt es, Menschen die sich ausschließlich über ihr biologisches Geschlecht definieren – beginnend mit Sprachreglungen – umzuerziehen.

Wer keine zwei Mamas und Papas hat, ist unfrei!

Keine Ahnung, ob die Mitglieder des erweiterten Bundesvorstands wissen, wie viele Geschlechter und Personen zur Zeugung und Geburt eines Kindes notwendig sind und wie viele Personen minimal und maximal zugleich) direkt oder indirekt (Samenspenden) an diesen beiden Vorgängen beteiligt sind. Vielleicht hatten die Mädels und Jungs der JuLis ja auch selbst noch nie und so…

Nun, ich möchte jetzt nicht zu intim werden… Fakt aber ist, dass im eBuVo der „Jungen Liberalen“ sozialistische Geschlechtergleichmacherei den Sieg über die Freiheit errungen hat. „Frau Müller, sie sind ein Elternteil von Klaus-Rüdiger.“ „Ich bin seine leibliche Mutter.“ Richter: „In meinem Gerichtssaal gestatte ich Diskreditierung an der Zeugung beteiligter im Gerichtssaal anwesender Elternteile nicht! Beim nächsten Mal wird ein Bußgeld fällig!“

Der ganze Mensch braucht Mutter und Vater

Mutter und Vater sind jene, die das Kind gezeugt, ausgetragen und geboren haben. Punkt! Wenn z.B. a) Mama danach entdeckt, dass sie eigentlich immer schon lesbisch war, b) Papa immer schon Männer liebte, aber für die Karriere eine Vorzeige-Familie benötigte oder c) Mama und Papa Swinger-Clubs zu langweilig werden und sie statt dessen in einer polyamoren Kleingruppe ihr Lebensglück finden…. Dann ist das alles OK. Denn jeder mag im Privaten für sich tun und lassen, was er mag.

Allerdings nur, solange durch m/w/d  nicht das Wohl von Kindern gefährdet wird, die oft schon unter einer Scheidung leidend zwischen zwei Partnern hin und hergerissen sind und durch Aufwachen in einer „Elterngruppe“ gänzlich zur Bindung unfähig werden könnten. Extremst freiheitsfeindlich aber handeln jene, die ihre Minderheitsgelüste in Gesetzesform gegossen sehen möchten und dadurch der großen Mehrheit zuerst den Begriff und später dann das Selbstverständnis für das, was Mutter und Vater sein ausmacht, nehmen wollen.

Écrasez l’infâme

Kampf gegen Christentum und Naturrecht. Mit der „Ehe für alle“ ist das schon so gelaufen. Und nun versucht die Freiheitsfeindlichkeits-Organisation „Junge Liberale“ einmal mehr, zur Norm zu erheben, was – im Wortsinn verstanden – nicht der Norm entspricht. Weil eine ultra-hedonistische und teilweise sodomistische Elite in diesem Land ihr Denken und vor allem Handeln legalisiert sehen möchte, soll es in Gesetzesform gegossen werden? Hatten wir alles schonmal, Herr Schröder. Z.B. in den Nürnberger Rassengesetzen oder bei der „Licence to Kill“ beim § 218 StGB. Der Begriff „ungerechtes Gesetz“ ist Ihnen gewiss präsent!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.