(Michael van Laack) Selbst die Deutsche Bahn scheint mittlerweile von Nazis unterwandert zu sein. Zu diesem Ergebnis kamen zumindest in den letzten Tagen einige anständige und aufrechte Buntbürger. Die DB hatte ein Ticket beworben, dass 33% günstiger als eine Monatskarte ist. Hätte man doch einfach 32 oder 46 % nachgelassen.

Denn so hat das ehemalige Staatsunternehmen nach Meinung zahlreicher Nazi-Jäger Rechtsradikale und andere alte weiße Männer und Frauen ermuntert, vom Auto auf den Zug umzusteigen und wiedergewonnenes Reichsbahn-Feeling zu genießen. Unter der Reichskriegs-Flagge 33 % günstiger mit dem Euro-City von Berlin nach Paris. Da können die Fahrgäste endlich wieder im Brustton der Überzeugung sagen: Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!

Doch leider ist der Traum von einem zu deutschen Bedingungen vereinigten Europa und schärferen Kontrollen von schwarzfahrenden Bürgern nicht-weißer Hautfarbe oder zumindest südländischem Aussehen schon wieder ausgeträumt, eher er den dunkelbraunen Tiefschlaf versüßen konnte. Denn die Bahn hat sich entschuldigt:

Werden Schaffner demnächst in SS-Uniform kontrollieren

Das steht nach Ansicht von nicht wenigen Deutschen mit Migrationshintergrund zu befürchten. Deshalb ließ uns Nasir Ahmad vorbeugend wissen:

Zweifellos werden er und all die anderen Muslime, die in Deutschland voll und ganz integriert auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, sich bis zur Entschuldigung der Deutschen Bahn AG geängstigt haben und auch jetzt ihr Unwohlsein noch nicht ganz abgelegt haben.

Denn aus dem Koran ist ihnen der Begriff Takiya (Täuschung) vertraut und im Kampf gegen Nicht-Muslime auch erlaubt. Wer weiß, ob die deutschen Bahnnazis nicht auch solche Taktiken anwenden und sich nur zum Schein entschuldigen…

Ahmad macht ohnehin fast täglich schreckliche Erfahrungen in Deutschland:

Vielleicht ist es ihm ein schwacher Trost, wenn wir ihm nun versichern: Du kannst ganz beruhigt sein, Ahmad. In Deutschland werden Minderheiten weder ihres Glaubens noch ihrer sexuellen Identität wegen verfolgt. Auch unterdrücken wir keine Frauen, schlagen keinem Dieb die Hand ab und erlauben jedem volljährigen Bürger ohne Ansehen der Person, Eigentum zu erwerben.

In other words: Mach Dir keine Sorgen lieber Nasir, so lange Du bei uns bleibst und nicht in das Land Deiner Vorfahren zurückkehrst, bist Du sicher. Und hier kommen sogar die Züge pünktlicher. Sogar die, die laut Plan um 5.45 Uhr abfahren!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.