(Michael van Laack) Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte. Im Bundestag darf das Zeichen nicht offen getragen werden. Der Hessische Rundfunk ist augenscheinlich deutlich ANTIFA-affiner. Zumindest durfte die Jury-Sprecherin Hanna Engelmeier mit dem Zeichen einer linksradikalen Organisation auf dem Shirt begründen, warum Anne Weber für „Annette, ein Heldinnenepos“ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde.

Seit 15 Jahren vergibt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels kurz vor Beginn der Frankfurter Buchmesse diese Auszeichnung. Kein wirklich politischer Preis, aber doch immer einer, der – wie viele Kulturpreise seit Beginn der Kanzlerschaft Merkels – eher  politisch korrekten Schriftstellern als anders gestrickten verliehen wird. So z.B. 2015 Frank Witzels Werk „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“.

Wenn ihr die Zeichen nicht seht…

Nun könnte man freilich argumentieren: „Bekommen Sie nicht gleich wieder Schnappatmung Herr van Laack. Viele Menschen tragen ja auch Kreuze oder Totenköpfe als Modeschmuck, ohne fromme Seelen oder Satanisten zu sein. Einfach nur, weil den Trägern das gefällt. Frau Engelmeier hat sich vermutlich nichts dabei gedacht.“ – Tatsächlich aber dürfte es anders sein. Mit linksradikalen Symbolen Flagge zeigen gegen rechts. Denn „rechts“ – so der von den Medien immer weiter verfestigte Mythos – ist bekanntlich auch frauenfeindlich. Die Nazis von heute kennen selbstverständlich keine Heldinnen. So darf man das in diesem Jahr im Versmaß gehaltene Heldeninnenepos sehr wohl auch als politische Botschaft verstehen. Dass die Sprecherin der Jury erheblichen Einfluss auf die Wahl des Siegerwerkes hatte, daran besteht kein Zweifel. Ebenso wenig an ihrer politischen Verortung.

HR – Öffentlichrechtlicher Arm des Linksradikalismus

All das war dem Hessischen Rundfunk im Vorfeld bekannt. Folglich dürfte die gestrige Provokation mit dem Antifa-Shirt auch ein medialer Testballon gewesen sein. Wie weit können wir schon gehen, ohne dass es zu Shitstorms aus Bevölkerungsgruppen kommt, die wir nicht als „Nazis“ diskreditieren? Oder vielleicht gar noch dreister: Wir provozieren und jeder, der sich öffentlich dagegen stellt, ist ein Feind der deutschen Literatur der Gegenwart!

Jeder, der an der Antifa Anstoß nimmt, hat den Boden des demokratischen Konsenses verlassen! Ist das vielleicht die Botschaft, die RAF-Sympathisantin Engelmeier in Absprache mi der Redaktion des hessischen Rundfunks provozieren und erzeugen wollte? Oder wird man – sollte die Nummer höher kochen als erwartet – das ganze am Ende als Bildsatire entschuldigen und zur Tagesordnung übergehen?

Um es mit den Worten der Moderatorin des HR auf den Punbkt zu bringen: „Wie viel Widerstand ist eigentlich erlaubt? Und wieviel Widerstand ist manchmal eigentlich gar nicht unmöglich?“ Was also ist dem Hessichen Runfunk an linksradikaler Propaganda erlaubt und wieviel verfassungsfeindlicher Widerstand kann durch die Zwangsgebühren finanziert werden, ohne dass sich dagegen ernstzunehmender demokratischer Widerstand regt? Wenn wir auf die aktuell schwachen Reaktionen zum Vorgang schauen, befürchte ich: Dem HR ist alles erlaubt und Linksradikale erhalten in vielerlei Form erhebliche Zuwendungen vom ÖRR.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.