(Michael van Laack) Bereits im vergangenen Jahr war die psychisch auffällige junge Frau (Asperger-Syndrom) als Favoritin gehandelt worden und ging nicht nur zum Entsetzen der gleichgeschalteten deutschen Medien leer aus. 2020 hat sie es erneut nicht geschafft. Wie schaaade! – Stattdessen geht der Preis an das UN-Welternährungsprogramm. Auch keine ganz unpolitische Entscheidung. Doch allemal besser als Thunberg, Merkel oder Papst Franziskus, die Favoriten der linksgrünversifften Milieus.

Die Corona-Restriktionen haben auch die weltweit agierende ökosozialistische Jugend schwer getroffen. Eine Bewegung, die zwar nicht auf (obwohl einige ihrer Mitglieder so aussehen) aber doch von der Straße lebt, verliert an medialer Aufmerksamkeit, wenn sie nicht öffentlich mobilisieren kann. Netzaktivitäten und kleinere Events haben zwar verhindert, dass die Bewegung ganz aus dem Mittelzeit-Gedächtnis der Menschen verschwindet.Dennoch droht erheblicher Einflussverlust!

Preis wäre für Generationen-Spalterin wichtig gewesen

Die Preisverleihung wäre also aus strategischer Sicht dringend notwendig gewesen, um die mühsam vom auf der Straße sitzenden Schulmädchen zu einer vor der UNO und der EU Kampfreden haltenden jungen Frau aufgebaute Schwedin nicht mittelfristig in die Bedeutungslosigkeit stürzen zu lassen. Das Nobelpreis-Komitee hat allerdings nicht wie bestellt geliefert. Es gibt also in Europa doch noch ein paar nicht gleichgeschaltete Organisationen.

Vielleicht wurde ihr der Preis auch verweigert, weil die Gallionsfigur einer nur nach links offenen Gesellschaft mit wutverzerrtem Gesicht und anmaßenden Worten die Vertreter der UNO und der EU gescholten hatte? Erfahrene Politiker ließen sich in den vergangenen Monaten manches von ihr gefallen. Denn sie wussten: Die Journaille steht auf der Seite von FFF und kann jederzeit jeden aus dem Amt schreiben, der unliebsame Kritik übt. Die Mitglieder des Nobelpreis-Komitees haben sich allerdings im letzten und in diesem Jahr dankenswerterweise von lautstarken Forderungen unbeeindruckt gezeigt.

Fridays For Fascism – Eine virtuelle NGO

Das System müsse verändert werden, hören wir sowohl von Thunberg als auch ihrer Jüngerschaft immer wieder. Demokratische Verfassungen seien eher hinderlich, um die „Welt zu retten“. Soll heißen, die Ziele der angeblichen Klima-Jugend durchzusetzen. Liest man aufmerksam die Tweets z.B. der deutschen Greta-Apostel um Luisa Neubauer, wird klar: „Klimawandel“ ist nur der Schlüsselbegriff, um eine neue politische Religion durchzusetzen, die zwingend in den Totalitarismus führen wird. FFF nimmt immer häufiger Stellung zu anderen politischen Themen: Sei es die Frauenquote, der „Kampf gegen rechts“, Gender-Politik oder gar innerkirchliche Fragen wie Zölibat und Priestertum der Frau.

Heute wurde also zurecht der Führerin einer Bewegung der FRIEDENS-Nobelpreis verweigert, die Generationen gegeneinander ausspielt, indem sie junge Menschen indoktriniert. Eltern und Großeltern seien die Schuldigen – das personifizierte Übel, welches die baldige Zerstörung der Welt mit ihrem erschreckenden Verhalten herbeiführen werde. Zudem seien alle bürgerlich denkenden Menschen und Kritiker unreflektierter Forderungen – z.B. zur De-Industrialisierung – Feinde der Gesellschaft der Zukunft. Auch wer Fleisch esse, sei kein wirklich guter Mensch und stehel den jungen Menschen heute ihre Lebensqualität von morgen.

Et is nochmal jot jejange!

Wie auch immer: Obwohl man auch beim Nobelpreis-Komitee hin und wieder von politischer Instrumentalisierung sprechen konnte (so z.B. bei der Vorschusslorbeeren- Verleihung an Obama), ist man diesmal in Oslo nicht der Versuchung erlegen, sich den Wünschen des linken Medien-Establishments zu beugen. Vermutlich hat sich das ein oder andere Mitglied der Jury gedacht: Falls Thunbergs und ihrer willigen Vollstrecker „Leistungen für den Frieden“ irgendwann von Erfolg gekrönt würden: Bye Bye Demokratie. Bye Bye Wohlstand, Bye Bye Gerechtigkeit!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.