(Michael van Laack) Heute ist mal wieder der Beginn einer „Schicksalswoche“ für Angela Merkel. Und somit selbstverständlich auch für Deutschland, Europa, die Welt, das Universum und den lieben Gott persönlich! Jedenfalls, wenn man den Triple-R-Medien (Raute, Relotius, Rosenberg) glauben darf. In Brüssel stellt die EU-Kommission unter der Führung Ursula von der Leyens den neuen europäischen Migrationspakt vor. Ein Plan, der zweifellos von der Bundeskanzlerin und Bündnis90/Die Grünen mitentwickelt wurde.

Framing ist ja gut und schön, aber wenn es so vorhersehbar wird… Die ARD erklärt die Frage, ob alle Nationen mitziehen werden oder nicht, zur „Schicksalsfrage für die EU“. Der europäische Geist – so scheint es – kann nur gestärkt werden, wenn er sich mehr und mehr von arabisch und gesamtafrikanisch denkende Menschen durchströmen lässt. Aber selbstverständlich nicht nur von deren Gedanken…

Uneinigkeit in Flüchtlingsfrage gefährdet Bestand der EU

Zumindest lässt uns dies Merkels politischer Leckdiener – Innenminister Horst Seehofer – wissen. Der Bestand der EU ist gefährdet? „Na endlich!“, würde man laut ausrufen wollen, wenn man ein „Nazi“ wäre. So aber begnügen wir uns mit der knappen Rückfrage an den einstigen bayerischen Ministerpräsidenten: „Warum?“ – Eine Antwort darauf sollten wir allerdings nicht erwarten. Denn in Regierungskreisen ist es üblich geworden, Behauptungen in die Menge zu werfen und jeden kritischen Rückfrager mit dem Stempel „Gefährder unserer Demokratie“ zu versehen.

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74225724 – Hinzugefügter Text: Michael van Laack

Auch die Kanzlerin ist sehr unzufrieden, weil bisher kaum jemand ihrem Führerbefehl gefolgt ist und mehr Muslime zur Bereicherung in seinen Staat gelassen hat. Und das, obwohl nach dem Selbstverständnis der Bundesregierung und der EU-Kommission doch keine Nation mehr selbst darüber bestimmen soll, was in seinen Grenzen geschieht und dieselben übertritt. Machen wir in Deutschland ja auch nicht. Und an unserem Wesen soll bekanntlich die EU genesen!

Merkels Biedermänner und geistige Brandstifter

Tja, da hatte man diesen scheinbar perfekten Masterplan: Einfach mal NGOs den Tipp geben, „Schutzbedürftige“ zu ermuntern, ein oder zwei Lager auf griechischen Inseln abzufackeln… und schon würden die Regierenden in den Flüchtlings- und Islamfeindstaaten ihre Herzen erweichen und ihre Grenzen für die „Schutzsuchenden“ öffnen.

Bei uns sprangen selbstverständlich fast alle Parteien und Leitmedien auf den Barmherzigkeits-Express mit Deutschland als Haltestelle auf dem Fahrplan. Aber darüber hinaus trat nicht nur der erwünschte Effekt nicht ein, der die Präsidenten Polens, Ungarns und Tschechiens dazu bringen sollte, mit tränenerstickter Stimme um bunte (also schwarze) Menschen aus Griechenland zu bitten und eigene Haltestellen auf dem Weg des Flüchtlingszuges durch Europa zu errichten.

Nein – auch Österreich, Schweden, Dänemark, Spanien, Italien, Portugal und die Niederlande erklärten: Kein Bedarf an weiteren Zersetzern des einstmals christlichen Abendlandes. Frankreich erklärte nicht einmal, dass es niemanden aufnehmen werde, sondern beantwortete Deutschlands Aufnahmebereitschaft und sämtliche Appelle mit Schweigen. Das schöne Benzin wurde also umsonst verbrannt! Nun soll es die EU-Kommission richten.

EU-Kommission soll Afrika nach Europa bringen

Die Zahl der neuen Asylbewerber in Europa ist in den letzten Monaten stark zurückgegangen. Ein Alarmsignal für alle, die mit dem immer weiteren Zurückdrängen des Christentums die Etablierung einer politischen Religion in einem europäischen Zentralstaat erleichtern wollen. In Deutschland hat sich zwar der atheistische Sozialismus nach dem Mauerfall wie gewünscht auch in den Westen geschoben und die Zahl der Muslime steigt kontinuierlich wegen höherer Geburtsraten in gewissen „Kulturkreisen“. Aber das geht alles nicht schnell genug. Deshalb muss eine feste Quote gesichert werden. Den Rest holt man sich dann bei Gelegenheit über den UN-Migrationspakt.

Diese Zweigleisigkeit soll auch ermöglichen, dem verhassten konservativen Katholizismus aus Polen, Teilen Tschechiens und Ungarns sowie den baltischen Staaten einen tiefen Stich ins nationale und religiöse Selbstverständnis zu setzen. Bunte Gesellschaften der Zukunft sind schwarz. Oder – um das Wort aus Gothic-Kreisen hier noch einmal einzuführen: „Schwarz ist bunt genug!“ Zudem nimmt nach der unerbittlichen Logik unserer Entscheider der Rassismus ab, je größer der Anteil von Schwarzen und Muslimen wird.

Notfalls Geldhahn zudrehen

Wer nicht in dem Maß Flüchtlinge aufnimmt, wie das ewig in deren Gesichter lächelnde Deutschland, ist unanständig und unbarmherzig, verrät die europäischen (gemeint sind die merkelianischen) Werte. Denn Merkel ist Deutschland und Deutschland Europa. Wer nicht folgt, dem sollen in Zukunft Sanktionen drohen. Die Leitthese, an der sich auch Ursula von der Leyen orientiert, lautet sinngemäß: Wir leben in einem freien Europa, in dem jeder sagen tun und lassen kann, was er mag, so lange es den Meinungskorridor Deutschlands und Brüssels nicht verlässt.

Deutschland – und so will es auch die Kommission – plant eine Bedürftigkeitsprüfung unmittelbar an den EU-Außengrenzen bzw. schon im Herkunftsland. Wir können uns lebhaft vorstellen, wie diese Prüfungen aussehen: Sie sind schwarz, sie sprechen Englisch oder Französisch, Sie besitzen keinen Ausweis, dafür aber drei Smartphones? Sie sind männlich, aber nicht älter als 16, obwohl sie schon zwei Frauen, vier Kinder und acht Enkel haben, die sie leider im Kriegsgebiet zurücklassen mussten? Dann sind sie schutzbedürftig!

„All-In-One“-Service garantiert!

Von der Prüfungsstelle aus soll es dann ohne Zwischenstopp iz.B. nach Deutschland gehen, wo den zukünftigen Beauftragten für Integrations- und Religionsfragen sogleich in Aussicht zu stellen ist, dass sie so lange bleiben können, wie sie mögen, weil weder Merkel noch ihre Nachfolger auch nur das geringste Interesse daran haben dürften, deutsches Asylrecht umzusetzen, bevor es ein einheitliches europäisches Asylrecht gibt.

Und das – so wissen die kalten sozialistischen Strategen im Bundeskanzleramt und den Ministerien – dürfte es kaum geben, bevor Christus (nach muslimischen Glauben) auf die Erde zurückkehrt, alle Schweinefresser (Christen) zu Allah bekehrt und sich dann neben Mohammed zur Grabesruhe gelegt hat. Und somit wohl nie!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.