(Michael van Laack) Den meisten Lesern wird es ähnlich gehen wie mir. Man hat einen perfekten Plan, alle Verlaufsmöglichkeiten durchgespielt und ist zu dem Ergebnis gelangt: Das kann gar nicht schief gehen. Man lächelt und ist froh… und dann geschieht etwas Unvorhergesehenes. Der Plan droht zu scheitern, Verunsicherung macht sich breit. – Ähnlich dürfte es den beteiligten NGOs, Bündnis90/Die Grünen und der auf deren Seite stehenden Mehrheit der durch Corona kurzfristig wieder zur Volkspartei aufgeblasenen CDU im Brandstiftungsfall Moria gehen.

Das hatten sie alle sich unkomplizierter vorgestellt: Einige Flüchtlinge animieren und instruieren, Brände an mehreren Stellen organisieren, vorab die Flüchtlinge leise aus der späteren Brandzone evakuieren, Widerstand gegen die Löscharbeiten leisten, von den staatstreuen Medien großformatige Bilder leidender Kinder und junger Frauen veröffentlichen, das Feuer im Optimalfall „Rechtsradikalen“ in die Schuhe schieben.

Dann kurz über die EU-Kommission Druck auf Griechenland ausüben und die Schleusen nach Deutschland öffnen. Zunächst nur für alle Moria-Flüchtlinge, dann selbstverständlich für ihre im „Kriegsgebiet“ zurückgebliebenen Familienangehörigen bis zum dritten angeheirateten Verwandtschaftsgrad. Das hätte auch der Seenotrettung einen Push-Effekt verliehen, Laschet hätte Merkels barmherziges Gesicht vor sich hertragen und so die Kanzlerschaft endgültig sichern können. Hätte, Hätte, Fahrradkette!

Merkel und Seehofer wollen SOFORT 1.500 Flüchtlinge

150 hatte Seehofer noch gestern vorgeschlagen, dann aber hat ihn der strenge Politbüro-Blick des ehemaligen FDJ-Kader getroffen und er – wie immer – winselnd nachgegeben. Auf 1.500 Flüchtlinge haben sich die Kanzlerin und der als einzige Haltung die Leckdiener-Stellung kennende Innenminister heute geeinigt. Diese sollen so schnell als möglich in ihre neue Heimat verbracht werden, denn wir haben bekanntlich Platz!

Mit der SPD ist das noch nicht abgesprochen, so dass sich die Zahl bis zum Tagesende auch auf 10.000 erhöhen und das Zeitfenster von „so schnell als möglich“ auf „binnen 12 Stunden“ verändern könnte. Man muss ja auch noch bei dem zukünftigen Koalitionspartner des bereits als gesetzt geltenden neuen Bundeskanzlers – Armin Laschet, der Mann mit dem Ehrentitel „Smartester Affe Merkels“ – nachfragen. Denn heute etwas zu tun, was Habeck, Baerbock und Göring-Eckardt nicht gefällt, könnte üble Folgen für die Machterhalt-Planung 2021 haben.

Griechenland verweigert Deutschland Flüchtlingsimport

400 Kinder würde man gern in die Obhut anderer europäischer Staaten legen. mehr aber auch nicht, sagt die griechische Regierung. Gestern Abend hat Bundeskanzlerin Merkel noch mit dem griechischen Ministerpräsidenten telefoniert, hat auf ihn eingeredet, hat um die Brandstifter und Erpresse, um die Steinewerfer und Kirchenzerstörer gebettelt. Aber Ministerpräsident Mitsotakis ist hart geblieben.

Merkel erklärte, Deutschland wolle nicht nur, sondern werde in einem ersten Schritt alle Familien mit Kindern, die in Griechenland bereits als schutzbedürftig anerkannt wurden, in Deutschland aufnehmen. Damit verstößt sie selbstverständlich einmal mehr gegen geltendes Recht.Doch das ist ihr, den Kirchen und den Medien bereits seit 2015 gleichgültig. Hauptsache, wir setzten uns durch und machen Deutschland bunter, lautet die Devise: Legal, Illegal, Scheißegal!

Schon bald werden sie Griechenland erpressen

Mehrere NGOs haben bereits angekündigt, sich aus Griechenland zurückzuziehen und keine humanitäre Hilfe mehr zu leisten, wenn sie dies weiterhin unter griechischen Bedingungen tun müssten. In der EU und in Deutschland mehren sich die Stimmen, dem finanziell immer noch auf tönernen Füßen stehenden Hellas Kredite zu verweigern.

Wenn, ja wenn nicht endlich die griechische Regierung den Asylrechts-Verstoß mittragen und alle Flüchtlinge dorthin ausreisen lassen wollte, wohin Luisa Neubauer, Olaf Scholz und Angela Merkel und mit ihnen alle Zivilgesellschfter wünschen: In das einzige Land auf Allahs schöner Erde, das Platz, Geld und Unterwerfungsbereitschaft in großen Mengen besitzt.

Feinde des Christentums und der Freiheit

Die Feinde des Geistes Europas sitzen in Brüssel und Berlin. Sie wollen dem muslimisch-arabischen Ungeist, der keine Flammenzungen besitzt, sondern klebrige krallenbewehrte Zungen, die seit 1400 Jahren eine blutige Spur durch die Welt ziehen, mehr Raum geben. Unter der Maske der Barmherzigkeit sollen immer mehr Menschen importiert werden, die man im sozialistischen Gender-Brüssel dringend für den Endsieg über die verhasste christliche Moral und seine Soziallehre benötigt. Seit der „Aufklärung“ arbeiten ihre Vorfahren an diesem Projekt. Step by Step wurden die Konservativen zurückgedrängt. Zunächst unmerklich, dann durch immer größere Schübe und in schnelleren Schritten.

In diesen Tagen fühlen sich die Kanzlerin und ihre schwarzgrünen Legionen stark genug, allem Konservativem, allem Patriotischen, allem Nationalen den Todesstoß zu versetzen. Die Angriffe auf liberale und konservative Parteien (ihre Mitglieder und offenen Sympathisanten) ist erst der Anfang des sichtbaren Kampfes. In der jetzigen Phase greifen sie nach der Jugend, säen Unfrieden zwischen den Generation, zielen darauf ab, Kinder ihren Eltern zu entfremden. In den Kirchen sitzen ihre Akteure ebenfalls bereits weit oben. Sie wollen die Strukturen und den Glauben an den einen Gott zerstören, denn sie wissen: Dem Staat wird nur bedingungslos vertrauen, wer keine andere Autorität und keinen anderen Schutzherrn hat.

Was das im letzten Abschnitt Beschriebene mit Moria zu tun hat? In „Großen Zeiten“ wie diesen hat alles mit allem zu tun! „Wenn Ihr die Zeichen nicht seht…“.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.