Man muss auch loslassen können. Ja, das fällt schwer in Zeiten wie diesen! Manche unserer Leser werden sich vielleicht auch denken: „Warum ausgerechnet jetzt, wo sich in Deutschland und der Welt so viel Dramatisches abspielt?“ Wenn wir jedoch auf die bisherigen Monate des Jahres 2020 zurückschauen, hätte man diesen Einwand an jedem Tag machen können und würde ihn vermutlich auch bis Silvester an jedem Tag machen können.

In der Redaktion von PP arbeiten wir nur zu zweit. Uns steht nicht – wie mancher größeren Plattform oder den besonders erfolgreichen Youtubern – ein Team im Back-Office zur Seite, dass den jeweiligen Protagonisten für seine Fans glänzen lässt. Dennoch gelingt es uns fast täglich, in der TOP 10 der deutschen Blogcharts oben mit mehreren Artikeln mitzuspielen.

Als Duo täglich gefordert

Hinter einem Projekt wie Philosophia Perennis steckt mehr, als der ein oder andere vermuten mag. Täglich sind wir von 6 bis zumeist 18.00 Uhr (hin und wieder auch später) auf Themensuche. Das erfordert viel Geduld, denn nicht selten sucht man lange Zeit das Web ab oder fragt seine Quellen an, ohne etwas lohnenswertes zu finden. So entsteht ab und an in gewisser Weise auch selbsterzeugter Druck. Denn wir möchten unseren Lesern möglichst kontinuierlich über den Tag verteilt aktuelle Themen bieten und sie entsprechend aufarbeiten, die der MSM nicht hat oder im Sinn des Establishments kommentiert.

Wenn unsere Leser einen Artikel präsentiert bekommen, ist dem zumeist intensive Recherchearbeit vorausgegangen. Auch mussten passende gemeinfreie Bilder gesucht oder selbst angefertigt werden, oft erfolgte auch noch das gegenseitige Lektorat. Darüber hinaus versorgen wir die Facebook-Seite des Blogs zusätzlich mit Nachrichten oder Satire-Bildern, um nicht ausschließlich unsere Artikel zu präsentieren. Zudem gilt es, zur Reichweitenvergrößerung stets die Verläufe auf Facebook und Twitter im Auge zu haben, um die eigenen Artikel zu passenden Postings und Tweets in die Kommentarspalte setzen zu können.

Ein Lieblingszitat von Michael van Laack, das unsere Redaktions- und Moderationslinie gut abbildet: „Mild in der Art, stark [hart] in der Sache!“ Auch Kardinal von Galens „Nec laudbus nec timore“ – „Nicht Lob noch Furcht“ passt sehr gut zu unserem Selbstverständnis. Wir schreiben nicht neutral, aber lassen uns auch nicht instrumentalisieren!
Last but not least die Moderation der Kommentare: Die Kommentare müssen wir stets ganz lesen, um nicht etwas durchzulassen, was ggf. justiziabel sein und so uns oder den Kommentierenden in Bedrängnis bringen könnte. Dazu noch häufige Rückfragen bei unseren Quellen, Telefonate z.B. mit Mandatsträgern verschiedener Parteien und Organisationen, anderen Insidern oder Blogger-Kollegen zu dem ein oder anderen Thema. Um sich abzustimmen oder tiefer in eine bestimmte Materie eindringen zu können.

All das „ehrenamtlich“ neben unseren Familien und/oder beruflichen Aufgaben.

Nun machen wir gleichzeitig Urlaub

Langer Rede kurzer Sinn: Auch wenn wir uns während des Jahres hin und wieder tageweise gegenseitig vertreten, gibt es auch Phasen, wo das nicht möglich ist und sowohl David Berger als auch ich eine längere Erholungspause benötigen… Nun ist es mal wieder so weit: David macht für drei Wochen Urlaub in Griechenland, ich eine Woche Familienurlaub, an dessen letztem Tag dann mein 55. Geburtstag gefeiert wird.

Ab dem 8. September fährt Philosophia Perennis langsam wieder hoch. Zunächst auf Sparflamme (mit weniger Artikeln als gewohnt), weil an keinem Tag der folgenden zwei Wochen beide Redaktionsmitglieder auf dem Blog und im Netz gleichzeitig präsent sein werden.

Wir bitten um Euer Verständnis! Erholt Euch auch gut von uns. Denn zweifellos schreiben wir nicht immer, was Ihr lesen möchtet. Aber so ist das halt auf liberalkonservativen Blogs: Sie sind weder das Sprachrohr einer bestimmten Partei noch vertreten ihre Autoren in manchen Fragen nur eine Sichtweise. So sollten eigentlich alle Glieder eines Gemeinwesens stets leben und sich weiterentwickeln wollen: Durch Diskurs, Dialog, Kontroverse. Wir alle streiten sachlich miteinander und wachsen so aneinander. Hin und wieder sogar zueinander!

In diesem Sinn – Auf bald, Ihr Lieben!

Euer PP-Team: David Berger + Michael van Laack

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.