(David Berger / Andrea Berwing) Offiziell wurde die Anti-Corona-Demonstration bereits um 13 Uhr aufgelöst und die Demonstranten aufgefordert, die Friedrichstraße in kleinen Gruppen über die Hannoversche Straße zu verlassen. Doch die Demo geht weiter, immer mehr Menschen strömen in den Bereich zwischen Russischer Botschaft, Brandenburger Tor, Tiergarten und Siegeesäule

Über der Stadt kreisen Polizeihubschrauber, Gerüchte über eingesetzte Wasserwerfer und verletzte Polizisten machen die Runde. Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus: Von einer Auflösung der Anti-Corona-Demo ist bis auf ein paar wenige aggressive Aktionen der Polizei gegen Demonstrationsteilnehmer (Polizist schlägt Scheibe von Demonstrationswagen ein, Menschen werden abgeführt, teilweise extrem gewalttätig zu Boden gebracht) und einigen wenigen austickenden Personen (Drohgebärden, Durchbrechen der Polizeisperren usw.) innerhalb der Demo bislang nichts zu spüren.

Widerstand!

Immer wieder hörte man in diesem Zusammenhang aus der Menge „Widerstand“-Chöre und Buhrufe. Vor der russischen Botschaft kam es zu Festnahmen und dem Einsatz von Pfefferspray.

Während noch ein Teil der Aktivisten auf der Friedrichstraße sitzt, ziehen die anderen mit dem Schlachtruf „Jetzt geht’s los“ weiter zur Siegessäule.

Dabei kommen – so unsere Mitarbeiterin Andrea Berwing vor Ort – immer mehr Menschen nach: unüberschaubare Menschenmengen drängen auf allen möglichen Wegen – u.a. durch den Tiergarten – Richtung Siegessäule vor. Eine Räumung durch Wegtragen tausender Menschen scheint unmöglich.

Polizei auf Seite der Demonstranten?

Wo die Polizei nicht eingreift, ist die Stimmung ausgelassen und heiter, eine Mischung aus Hippiefestival, Kirchentag, Love-Parade und Pegida-Demo.

Die Ordner sorgen dafür, das aufkommende aggressive Emotionen bei einigen der Demonstranten nicht eskalieren. Sprecher auf der Demo betonen immer wieder, dass die im Einsatz befindlichen Polizisten auf der Seite der Demonstranten seien und sich nicht von Geisel instrumentalisieren lassen wollen.

„Bleibt friedlich!“

 

Polizisten rufen die Demonstranten auf, möglichst nicht in die Nähe der linksextremen Gegendemonstrationen zu gehen, da dort eine extreme Gewaltbereitschaft herrsche und man mit noch härteren Bandagen vorgehen müsse.

Gleichzeitig fordern Polizei und Veranstalter die Demonstranten auf, möglichst den Mindestabstand einzuhalten und sich über das ganze Areal des Tiergartens rund um die Siegessäule zu verteilen.

Was zu gelingen scheint, wie die folgende Aufnahme von oben zeigt:

 

 

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