(Michael van Laack) Ein Mann läuft mit erhobenem Messer seelenruhig – wie es scheint – auf dem Fußweg. Polizisten verfolgen ihn. Was dazu geführt hat, dass die Polizei herbeigerufen wurde, wissen wir nicht genau. Dann läuft er zielgerichtet auf einen kleinen Shop (mit Tankstelle?) zu. Als er den Laden betreten will und das Messer in Angriffsposition stellt – so berichten US-Medien – wird er durch mehrere Schüsse zu Boden gestreckt.

Wenn das mal kein rassistisch motivierter Mord war!

Nein, war es nicht. Mag allerdings sein, dass nun einige Medien, die den Democrats und somit BLM und der Antifa USA nahestehen, daraus einen solchen konstruieren wollen. Bisher ist auf den Accounts der üblichen Verdächtigen zwar nicht alles ruhig geblieben, aber noch kein Aufruf zu einer Großdemo erfolgt. Oft versammeln sich allerding in den USA Gruppen sehr spontan. Auf die weitere Entwicklung darf man daher gespannt sein.

Das bisher noch schwache Medienecho in Deutschland hat allerdings einen anderen Tenor. Das übliche Rassismus- und Polizeigewalt-Geleiere. Gern würde ich manche Journalisten fragen, ob sie ebenso argumentieren würden, wenn sie sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in dem Supermarkt befunden hätten.

Zuvor gab es Streit in dem Supermarkt

Die Polizisten hätten ihm ja auch ins Knie schießen und sich dann auf ihn stürzen können, höre ich sagen. Ob diese Damen und Herren denselben Vorschlag machen würden, wenn sie in einer Polizeiuniform steckten und einen mit Messer bewaffneten davon abhalten müssten, den Supermarkt zu betreten?

Hinzu kommt noch, dass der Bewaffnete wenige Minuten zuvor in einen von der Polizei geschlichteten Streit verwickelt war. So durften die Beamten davon ausgehen, dass er die Diskussion nun mit anderen Mitteln weiterzuführen beabsichtigte.

Wie auch immer sich diese Causa entwickelt: Wir dürfen sicher sein, dass wir solche Bilder in den nächsten Wochen immer wieder gezeigt bekommen. Die linken Medien in den USA wie auch unsere Leitmedien werden uns ganz gewiß die Polizeigewalt- und Rassismus-Debatte auch weiterhin heißer servieren, als man sie kochen kann. Sollte allerdings Biden die Präsidentschaftswahl im November gewinnen… oh Wunder, ab diesem Moment hat die Regierung wieder alles unter Kontrolle und „Betreutes Denken-TV“ wird siich anderen wichtigen Themen zuwenden. Z.B. der Installation Laschets als Merkel-Nachfolger, der aktuell ein wenig schwächeldnen Klima-Heldin Greta und vor allem dem Kampf gegen… äääh für die Meinungsfreiheit!

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelDie Mullahs und die Hisbollah: Meister des Drogenschmuggels
Nächster ArtikelAKK will jetzt auch Maskenpflicht an jedem Arbeitsplatz
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.