(Michael van Laack) Alles sehr traurig. Vor allem für unsere Systemmedien. Denn mit Andreas Kalbitz fehlt ihnen nun endgültig (in der Hauptsache wird man nicht anders entscheiden als im Eilverfahren) ein großes Puzzleteil aus der Mitte des Bildes „Zutiefst nationalsozialistische Partei“.

Gehofft, gekämpft und doch verloren. Wie gern hätte Andreas Kalbitz auch in Zukunft Björn Höcke zur Seite gestanden, wie gern als VIP bei Götz Kubitschek zusammen mit Alice Weidel, Maximilian Krah und anderen Freunden der „guten, schönen und wahren Rechten“ an der germanischen Kaffeetafel gesessen. Aus der Traum!

Jörg Meuthen zu der erwartbaren Entscheidung

  • „Die heutige Entscheidung des Landgerichts ist nach dem wohlfundierten und klaren Spruch unseres Parteischiedsgerichts eine weitere unmissverständliche Bestätigung unserer Rechtsposition. Damit ist sämtlichen auch intern von einigen geäußerten Zweifeln an der Rechtmäßigkeit unseres Vorgehens in der Causa Kalbitz endgültig jede Basis entzogen. Ich bin überzeugt, dass mit dem Schlussstrich unter diese für unsere Partei zwar belastende, aber notwendige Auseinandersetzung nun auch wieder Ruhe einkehrt und wir mit neuer Geschlossenheit in das Wahljahr 2021 gehen werden.“

Reinigung der Partei muss konsequent fortgesetzt werden

Gibt es für den real immer noch existierenden Flügel ein Leben nach Kalbitz? Diese Frage haben sich vorgestern bereits führende Köpfe dieser innerparteilichen Sammlungsbewegung in Schnellroda gestellt.

Man kam zu dem Schluss: Ja, aber nur, wenn es uns gelingt, das Level des Zwistes aufrecht zu erhalten. Mehr mäßig entstellte Wahrheiten müssen her. Jörg Meuthen und die Verräter des Bundesvorstands müssen nun mit einer stakkato-artigen Schmutzkampagne überzogen werden. Ob dies gelingt ist fraglich.

Es wird auch davon abhängen, ob Jörg Meuthen und die Seinen den heutigen Tag nutzen und als Wendepunkt markieren. Ob sie ab heute noch konsequenter gegen all die Gedeons und Kalbitzens in der Partei vorgehen werden – oder ob sie sich nun ausruhen und hoffen, dass Medien und der Verfassungsschutz zufrieden sein werden.

Schlag auf Schlag muss es nun gehen. Der nächste Höhepunkt scheint auch nicht mehr lange auf sich warten zu lassen. An die Wohnadressen einiger Mandatsträger wurden in den vergangenen Tagen Dokumente versandt, die Alice Weidels Traum von Platz 1 auf der baden-württembergischen Liste zur Bundestagswahl rasch beenden könnten. Es bleibt also spannend. lieber Leser. Fortsetzung folgt. Selbstverständlich auch auf diesem Blog!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.