(Michael van Laack) Einen Spiegel vorhalten lassen sich Menschen nie gern. Schon die Bibel weist darauf hin, dass manche zwar den Span im Auge des Gegenüber sehen, aber die Gartenzaunlatte im eigenen nicht. Nun hat Uwe Junge mit einem Tweet provoziert, der den übelsten Hetzer der SPD – Ralf Stegner – und manch andere Aufrechte und Anständige hyperventilieren ließ.

Getroffene Hunde bellen. So auch in diesem Fall! Die gleichen Leute, die gern mal die AfD pauschal als „braune Brut“ oder „Nazi-Pack“ bezeichnen… die bei jeder Aktion, welche mit „Den Nazis kein…“ beginnt, in Jubel ausbrechen, ganz gleich ob der Satz mit Brot, Bier oder Mohrenkopf endet… die sich hoch erfreut zeigen, wenn Gastronome so lang eingeschüchtert werden von kommunalen „Volksvertretern“ oder deren ehrenamtlichem Arm namens Antifa… die in den Räumen des Bundestags oder mancher Landtage vor Mandatsträgern der AfD auf den Boden spucken, wenn keine Kameras in Sichtweite sind… all diese Leute empören sich nun über den Tweet von Uwe Junge:

Mut? Gegen den Strom schwimmen? Eine Frechheit in den Augen aller lupenreinen Demokraten! Mutig sind schließlich nur sie in ihrem – falls notwendig  – 1000 Jahre währenden „Kampf gegen Rechts“! Auch wenn sie stets #wirsindmehr skandieren, erwecken sie doch gern in den Medien den Eindruck, Berlin stünde kurz vor der Umbenennung in Germania. Und sie – das aufrechte kleine Häuflein – seien die heldenhafte Speerspitze, die Deutschland noch vor der Machtergreifung durch die neuen Nazis retten könne. In der Lebenswirklichkeit sind allerdings sie es, die mit dem Totalitarismus flirten.

Polizisten wissen, was zu tun ist!

So René Klemmer, stellvertretender Vorsitzender der Polizeigewerkschaft  in Rheinland-Pfalz, der auf seine ganz eigene Art und Weise zum Ausdruck bringt, dass er als Beamter des Landes im „Kampf gegen Rechts“ wohl auch manche seiner Dienstpflichten vergessen würde, falls man die „braune Soße“ anders nicht austrocknen könnte.

Der übelste Hetzer der SPD seit Gründung der Partei – Ralf Stegner – verspürt augenscheinlich Brechreiz. Ob er sich allmorgendlich irgendwelche Pillen einwirft, bevor er seine eigenen Tweets absetzt, um selbigen zu unterdrücken?

Selbstverständlich meint der stets übelgelaunte Norddeutsche „überbieten“, auch wenn er es nicht schreibt. Aber in der Sozialdemokratie stimmen bekanntlich nicht nur die Begriffe nicht!

Auch dürften die Überlegung eines der zahlreichen Kommentatoren Stegner kaum dazu veranlassen, seine Haltung (ein Begriff, der in einem Satz mit seinem Namen geschrieben ohnehin ein Paradoxon darstellt) zu überdenken:

Zeichen des Niedergangs

Wie auch immer! Viele linke Profile haben sich in den vergangenen zwölf Stunden über Uwe Junges Tweet empört. Die entscheidende Frage hierbei lautet: Ist deren Empörung echt oder geheuchelt? Ersteres wäre sehr schlimm, denn das würde auf erhebliche intellektuelle Defizite oder psychische Auffälligkeiten bei nicht wenigen Mandatsträgern der Linksfront (SPD/Grüne/Linkspartei) hinweisen.

Und somit bedeuten, dass wir in Bund, Ländern und Kommunen von nicht wenigen dummen oder kranken Menschen (mit)regiert werden. Jedesmal, wenn dies in der Geschichte der Welt in irgendeinem Staat der Fall war, führte eine systemische Krise zu Leid, Unterdrückung und Chaos. Hoffen wir daher das Beste, lieber Leser!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.